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Neue Verbraucherschutzrichtlinien: Noch mehr Sicherheit für Nutzer von CHECK24

17.08.2011 - 10:19

Der Energiemarkt ist hart umkämpft. Da bleibt es nicht aus, dass einzelne Wettbewerber mit nicht immer ganz sauberen Mitteln um Kunden kämpfen. Auf Fallen und verdeckte Preiserhöhungen wurden Nutzer von CHECK24 schon bisher hingewiesen, zum Beispiel durch Warnhinweise und die AGB-Bewertung der einzelnen Tarife. Durch die Einführung neuer Verbraucherschutzrichtlinien erhöht CHECK24 die Sicherheit für die Verbraucher beim Anbietervergleich nochmals deutlich.

Mit der Auswahloption „nur Tarife anzeigen, die den CHECK24-Richtlinien zum Verbraucherschutz entsprechen“ sehen Verbraucher nur die richtlinienkonformen Tarife im Vergleich. Diese Option kann im Vergleichsergebnis unter „weitere Kriterien festlegen“ abgewählt werden. Dann erscheinen alle Tarife. Die Tarife, die nicht den Richtlinien entsprechen, werden jedoch gekennzeichnet.

Grenzen für Boni schützen vor Kostenfallen

Um Lockvogelangebote zu verhindern, bei denen einmalige Bonuszahlungen den Interessenten über das wahre Preisniveau hinwegtäuschen können, gelten Tarife mit Boni und Frei-Energiemengen von über 25 Prozent des jährlichen Gesamtpreises als verbraucherunfreundlich und nicht richtlinienkonform. Gleichzeitig müssen diese Leistungen nach spätestens einem Jahr ausgezahlt werden. Und der Kunde muss bis zu ihrer Fälligkeit durch eine Preisfixierung oder Preisgarantie geschützt sein. Auf diese Weise wird verhindert, dass Preiserhöhungen den finanziellen Vorteil wieder auffressen - oder der Bonus bei einer zu frühen Kündigung wegen steigender Preise verfällt. Boni von weniger als 100 Euro fallen nicht unter diese Regelung.

Verbraucherschutz durch Preisfixierung bei Pakettarifen

Auch für Pakettarife, die eine festgelegte Strommenge enthalten, wird eine Preisfixierung oder Preisgarantie vorgeschrieben. Kautionszahlungen und Sonderabschläge, die einzelne Anbieter bei Vertragsbeginn fordern, werden durch die Verbraucherschutzrichtlinien auf maximal 200 Euro begrenzt. Dadurch reduziert sich die Summe, die bei einer Insolvenz des Anbieters auf dem Spiel steht. Zudem werden die Gas- und Stromanbieter verpflichtet, bekannte Erhöhungen von Abgaben rechtzeitig in ihre Preise einzuberechnen. Dadurch ist es nicht mehr möglich, dass Unternehmen mit niedrigen Tarifen werben, obwohl bereits klar ist, dass diese Preise nicht zu halten sind. Das betrifft vor allem die EEG-Umlage, die in jedem Jahr zum 1. Januar angepasst wird.

Nach intensiven Gesprächen mit Verbraucherverbänden und der Stiftung Warentest hat CHECK24 in den Vergleichsrechnen eine Struktur geschaffen, die maximalen Verbraucherschutz und Transparenz gewährleistet. Schließlich heißt es: Kurz vergleichen - lange freuen. Und nicht: Tarif wechseln - und lange ärgern.

(mb)

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