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Strom und Gas: 92 Versorger planen Preiserhöhung zum Dezember und Januar

17.11.2011 - 10:21

Der Jahreswechsel bringt steigende Energiekosten: 92 Energieversorger haben angekündigt, zum Dezember 2011 und Januar 2012 ihre Gaspreise um bis zu 235 Euro (19 Prozent) und die Strompreise um bis zu 118 Euro (zehn Prozent) anzuheben. Von den angekündigten Preiserhöhungen sind circa 2,5 Millionen Stromkunden sowie rund 500.000 Gaskunden betroffen. Das ergab eine deutschlandweite Auswertung der Energiepreisveränderungen durch CHECK24.

Um durchschnittlich 117 Euro sollen zum Dezember 2011 und Januar 2012 die Gaspreise von 41 Versorgern nach deren Angaben ansteigen. In der Spitze steigen die Kosten für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh um 235 Euro (19 Prozent) an.

Stromkosten sollen in der Spitze um 118 Euro steigen

Auch zahlreiche Stromkunden müssen ab Dezember bzw. Januar voraussichtlich mehr zahlen: Bei einem Verbrauch von 5.000 kWh im Jahr, gerechnet für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt, werden die Preise in der Spitze um 118 Euro (zehn Prozent) ansteigen. Im Schnitt sind Preiserhöhungen von 46 Euro (vier Prozent) angekündigt.

Rund drei Millionen Haushalte von Preiserhöhungen bei Strom und Gas betroffen

Insgesamt drei Millionen Deutsche werden die Preiserhöhung bei Strom und Gas zu spüren bekommen: Die angekündigten Preissteigerungen der Stromversorger bedeuten für circa 2,5 Millionen Kunden höhere Nebenkosten. Rund 500.000 Gaskunden sind von den angekündigten Preiserhöhungen betroffen.

2011 insgesamt 532 Gasversorger mit Preiserhöhungen

2011 haben bis einschließlich Dezember 532 Gasgrundversorger an der Preisschraube gedreht bzw. haben zum Dezember Erhöhungen angekündigt. Damit haben 2011 mehr als doppelt so viele Gasversorger ihre Preise angehoben als im Vorjahr. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2010 haben insgesamt nur 261 Anbieter ihre Preise erhöht.

Die CHECK24-Energieexperten rechnen für Januar 2012 mit weiteren Strompreissteigerungen. Zusätzliche Strompreiserhöhungen könnten ab Februar folgen, da die Netznutzungsgebühren bei einigen Netzbetreibern um bis zu 30 Prozent gestiegen sind. Dieser Posten macht rund ein Viertel des Strompreises aus.

(epa)

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