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Hohe Energiekosten: Mehr Kaufkraft durch Anbieterwechsel

20.06.2013 - 09:44

Strom und Gas werden in Deutschland seit Jahren immer teurer. Eine aktuelle CHECK24-Analyse zeigt: Klassische Ein-Personen-Haushalte müssen hierzulande bis zu sieben Prozent ihrer Kaufkraft für Strom oder Gas einbüßen. Die Kaufkraft ergibt sich typischerweise aus der Summe aller Nettoeinkünfte (neben Gehalt auch Kapitaleinkünfte oder Transferzahlungen) pro Region. Für die Analyse wurden diese Werte mit den Kosten der Grundversorgungstarife pro Bundesland in Relation gesetzt. Das Ergebnis: Die Energiekosten steigen, die Kaufkraft hingegen nicht. Abhilfe kann der Anbieterwechsel schaffen, um die Energiekosten zu drücken.

In der Regel sind die Tarife der Grundversorgung hierzulande am teuersten. Dennoch beziehen nach wie vor viele deutsche Haushalte ihren Strom oder ihr Gas bei ihrem Grundversorger – in Deutschland sind es unter den Stromhaushalten noch rund vierzig Prozent, die noch niemals ihren Stromanbieter gewechselt haben.

Mit einem Anbieterwechsel die Kosten senken

Dabei zeigt die Analyse: Durchschnittlich 18 Prozent ihrer Energiekosten könnten die Haushalte durch einen Wechsel zu einem günstigeren Strom- oder Gasanbieter sparen – das entspricht rund 201 Euro. Da die Energiekosten zwischen den Bundesländern unterschiedlich hoch ausfallen, variiert auch das Sparpotenzial. Berliner Haushalte können bei einem alternativen Anbieter mit durchschnittlich 237 Euro jährlich noch mehr Geld sparen.

Thüringer verlieren die meiste Kaufkraft

Überdurchschnittlich viel Kaufkraft büßen die Thüringer ein: Verbraucher müssen hier etwa 6,9 Prozent ihrer Kaufkraft für Strom oder Gas hergeben. Den verfügbaren Nettoeinkünften von rund 1.435 Euro stehen Energiekosten von etwa  98 Euro gegenüber. Anders ist die Lage beispielsweise in Hamburg: Hier müssen die Strom- oder Gashaushalte von etwa 1.897 Euro, die ihnen im Monat zur Verfügung stehen, etwa 87 Euro für die Energieversorgung ausgeben. Die Energiekostenquote liegt hier deshalb bei lediglich 4,6 Prozent.

Vergleich macht reich

Der Wechsel des Anbieters kann folglich je nach Standort unterschiedlich lukrativ ausfallen. Klar ist aber: Wer wechselt, kann auch sparen. Deshalb sollten Strom- und Gashaushalte der Grundversorgung den Rücken kehren und einen günstigeren alternativen Anbieter suchen. Über den Strom- und Gasvergleich finden Verbraucher auf einen Blick die verfügbaren Tarifalternativen und können sich ein optimales Angebot heraussuchen.

(rfi)

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