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Drei starke Serien für dunkle Regentage

20.11.2015 - 16:07

Von Superhelden, Hackern und einer bedrückenden Parallelwelt: Wer die dunklen, nassen Tage vorm Fernseher verbringt, der wird mit hochwertiger Serienkost belohnt. Drei Highlights haben die Video-on-Demand-Anbieter nun freigegeben.
 

Elliot: Superhacker mit guten Absichten. (Bild: Universal Pictures Germany)
Der Herbst ist bei den TV-Sendern klassischerweise Serienzeit – auch die Video-on-Demand-Anbieter haben das schlechte Wetter für sich entdeckt: Gleich drei Premieren gibt es bei Amazon Instant Video und Netflix seit Freitag zu sehen.

Mr. Robot

Tagsüber ist er normaler Bürger, der brav zur Arbeit geht, nachts ein Rächer, der die Bösen zur Strecke bringt. Elliot ist zwar kein Superheld, eine ganz besondere Fähigkeit hat er aber doch: das Hacken. Und so schlägt sich der junge Elliot, brillant gespielt von Rami Malek (Need for Speed), die Nächte um die Ohren, um IT-Konzernen mit bösen Absichten den Garaus zu machen.

Dabei steht er zwischen den Fronten: der Sicherheitsfirma, bei der er arbeitet, und einer Hacker-Untergrundorganisation (inklusive des titelgebenden Mr. Robot, gespielt von Christian Slater), die ihn gern für ihren Kampf gegen die Konzerne an Bord hätte. Spannend inszeniert und gut gespielt. Die für USA Network hergestellte Serie fesselt themenaffine Zuschauer an die Bildschirme. Die zweite Staffel ist im Übrigen bereits bestellt.

Verfügbar auf: Amazon Prime Instant Video
Sprachen: deutsch, englisch

Jessica Jones

Auch Jessica Jones ist keine Superheldin. Zumindest nicht mehr. Ihren Beschützerjob hat die junge Frau nach einigen schlechten Erfahrungen an den Nagel gehängt. Nun ist sie Privatdetektivin und löst Fälle. Keine normalen: Allem voran hilft sie Menschen mit besonderen Fähigkeiten aus der Patsche.

Der Cast der Serie kann sich sehen lassen: Die titelgebende Rolle spielt Schauspielerin Krysten Ritter (Veronica Mars, Life Happens), in weiteren Rollen sind unter anderem Carrie-Anne Moss (Pompeii, Matrix), David Tennant (Doctor Who) und Rachael Taylor ( Crisis, The Loft) zu sehen.

Jessica Jones ist nach Daredevil schon die zweite Netflix-Serie, die im Superheldenuniversum von Marvel angesiedelt ist – zwei weitere sollen noch folgen.

Verfügbar auf: Netflix
Sprachen: deutsch, englisch
 
Die Protagonistin dürfte Fans der Serie Veronica Mars bekannt vorkommen. (Bild: Myles Aronowitz/Netflix)


The Man in the High Castle

Was wäre gewesen, wenn die Alliierten den Zweiten Weltkrieg verloren hätten? Die Amazon-Serie The Man in the High Castle stellt sich diese Frage und zeichnet eine sehr düstere Welt, die 1962 schon von Philip K. Dicks im Science Fiction-Klassiker „Das Orakel vom Berge“ beschrieben wurde.

Gleich zu Beginn taucht im von Nazis regierten Nordamerika eine alte Filmrolle auf, auf der das Kriegsende zu sehen ist, so wie wir es heute kennen. Diese Rolle fällt dem Wiederstand in die Hände und der versucht herauszufinden, was tatsächlich passiert ist.

Einen echten Hauptcharakter gibt es zumindest in den ersten Folgen von Man in the High Castle nicht. Die Geschichte gibt den beiden Widerstandskämpfern Joe (im nordamerikanischen Osten, dem Greater Nazi Reich) und Juliana (im Westen, Japanese Pacific States), sowie einigen anderen Charakteren, wie einem Gruppenanführer in New York und einem japanischen Offiziellen, etwa gleichviel Spielraum.

Die Serie kommt vom Blade-Runner-Macher Ridley Scott, der Showrunner Frank Spotnitz machte schon als Autor für Akte X von sich reden.

Verfügbar auf: Amazon Prime Instant Video
Sprachen: englisch, deutsch ab 20.12.2015

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(twi)

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