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Highspeed-Surfen dank Vectoring - welcher DSL-Anbieter bringt die neue Technologie?

05.08.2014 - 14:01

Der DSL-Beschleuniger Vectoring ist derzeit in  aller Munde - denn dank dieser Übertragungstechnologie sollen auch über Kupferkabelleitungen Bandbreiten von bis zu 100.000 Kilobit pro Sekunde keine Zukunftsmusik mehr sein. Vectoring kann allerdings nur von einem DSL-Anbieter pro Kabelverzweiger eingesetzt werden - den grauen Kästen am Straßenrand, an denen das letzte Leitungsstück, die sogenannte letzte Meile, zum Endkunden startet. Und diese Kästen gehören der Telekom. Haben andere DSL-Anbieter daher überhaupt eine Chance?

Die Antwort auf diese Frage ist so simpel wie kurz: Ja, auch andere DSL-Anbieter können zukünftig Vectoring einsetzen und Verbrauchern dadurch DSL-Tarife mit hohen Datenraten anbieten. Die Deutsche Telekom muss Wettbewerbern prinzipiell Zugang zu den Kabelverzweigern und damit den Endverbrauchern gewähren. Die Entscheidung darüber, ob ein Provider anstatt der Eigentümerin einen Kabelverzweiger aufrüsten darf, obliegt allerdings der Telekom.

Regionale DSL-Anbieter kündigen Vectoring-Einsatz an

Der Münchner Provider o2 hat bereits angekündigt, einen Kooperationsvertrag mit der Telekom eingehen zu wollen, um mit günstigen und schnellen DSL-Tarifen den Markt zu beleben. Neben solch großen, überregional verfügbaren DSL-Anbietern haben auch regionale DSL-Anbieter wie Ewe Tel und DNS:NET laut eines Berichts von heise.de angekündigt, Vectoring einsetzen und damit in ihrem Anschlussgebiet der Telekom das Leben schwer machen zu wollen. Während Ewe Tel rund 3.000 Kabelverzweiger aufrüsten möchte, plant DNS:NET Medienberichten zufolge mit rund hundert.

Die Telekom hingegen ist bereits mit ihrem Vectoring-Angebot gestartet und bietet entsprechend schnelle DSL-Tarife an. In der bekannten DSL-Tariffamilie Call & Surf Comfort können Verbraucher bei der Telekom bereits Angebote mit Bandbreiten von bis zu 100.000 Kilobit pro Sekunde im Download und bis zu 40.000 Kilobit pro Sekunde im Upload finden und bestellen.

Hohe Bandbreite gewünscht? Unbedingt DSL-Verfügbarkeit prüfen

Doch vor lauter Vorfreude auf hohe Bandbreiten sollten Verbraucher nicht blindlings einen günstigen DSL-Tarif bestellen – da die Ausbauarbeiten mit Vectoring noch am Anfang stehen, ist die Verfügbarkeit der DSL-Tarife mit hohen Bandbreiten also noch eher rar gesät. Deshalb sollten User, die einen solchen Tarif bestellen möchten, vorher unbedingt eine adressgenaue DSL-Verfügbarkeitsprüfung durchführen. So können sie anbieterübergreifend feststellen, ob und welche DSL-Tarife angeboten werden.

Einen Service wie eine DSL-Verfügbarkeitsprüfung finden Verbraucher beispielsweise im DSL-Tarifvergleich von CHECK24. Wenn sie die DSL-Verfügbarkeit geprüft haben, können sie gleich aus dem Prüfungsergebnis heraus einen neuen günstigen DSL-Tarif bestellen.

(awa)

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