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Was bedeutet eigentlich…Upload?

21.12.2016 - 13:03

Wie auch der Download hat das Wort Upload mehrere Bedeutungen. Zum einen meint es den Datenfluss von Dateien, die von einem Rechner ins Internet hochgeladen werden. Zum anderen kann es aber auch als Synonym oder Abkürzung für den Begriff Upload-Rate, Upstream oder Upload-Geschwindigkeit verwendet werden. Und dann meint es die Bandbreite, die Internetusern zur Verfügung steht, um beispielsweise Fotos, Filme oder sonstige Dateien ins Netz zu laden.

Zwar ist der Upload oder die Upload-Geschwindigkeit eines DSL Tarifs für User noch lange nicht so wichtig wie das genaue Gegenteil, der Download. Aber er gewinnt nach und nach Bedeutung. Immerhin gehen immer mehr Internetanbieter dazu über, auch diesen Wert bei der Werbung für ihre Tarife anzuzeigen.

Wer sich bisher wenig um die Upload-Geschwindigkeit seines Internetanschlusses geschert hat, kann sie ganz einfach testen: Ein Bild oder Video auf der Festplatte suchen, das mehrere Megabyte groß ist und versenden. Dauert es, bis die Mail mit Anhang den Postausgang verlässt, ist die Uploadrate wohl eher gering. Alternativ kann auch ein DSL Speedtest herangezogen werden, dieser prüft neben der Download-Rate auch die Upload-Geschwindigkeit.

Upload-Geschwindigkeit immer schneller

Dass der Upload allmählich für Verbraucher wichtig wird und DSL Anbieter das auch berücksichtigen, macht sich an den Upload-Raten aktueller DSL Angebote bemerkbar. Ein Vergleich von DSL Tarifen heute und von vor fünf Jahren zeigt, dass die Anschlüsse damals noch mit wesentlich weniger Upload-Bandbreite ausgekommen sind.

War 2011 ein Megabit pro Sekunde im Upload bei acht von zehn DSL Tarifen üblich, so ist diese Geschwindigkeit im Upstream heutzutage die Ausnahme. Fünf von zehn DSL Tarifen bieten vier, fünf oder sechs Megabit pro Sekunde im Upload, einer sogar zehn.

Dass Nutzer mit diesen ungleichen Geschwindigkeiten im Down- und Upload leben, hat sich zu Beginn des Internets herauskristallisiert. Als das Internet populär wurde, ging es zunächst nur darum, Informationen aus dem Netz zu erhalten, sprich: herunterzuladen. Selbst Daten oder Content hochzuladen, war für die überwiegende Mehrheit der Internetnutzer völlig irrelevant.

Denn es gab beispielsweise weder Facebook noch Instagram, Twitter, Youtube oder andere Plattformen, auf denen Inhalte geteilt werden konnten. Daher haben sich die Netzbetreiber zunächst darauf konzentriert, die Downloadraten technisch immer besser und leistungsfähiger zu machen.

DSL, ADSL oder SDSL

Daher wäre der korrekte Begriff für die DSL Anschlüsse auch eigentlich ADSL – was für Asymmetric Digital Subscriber Line steht. Asymmetric deshalb, da die Datenflüsse in die beiden möglichen Richtung nicht gleich sind.

Ergänzend gibt es auch SDSL Anschlüsse, also Symmetric Digital Subscriber Lines. Diese Anschlüsse, bei denen die Download- und Uploadraten meist gleich schnell sind, sind aber häufig nur für Geschäftskunden und Firmen erhältlich. Zudem handelt es sich bei SDSL Anschlüssen in der Regel um reine Datenanschlüsse, da die SDSL-Technik den kompletten Frequenzbereich einer Leitung benötigt – wer SDSL nutzen möchten, könnte also nur im Internet surfen, aber nicht telefonieren.

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