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Sprechen Sie DSL? - Verbraucher von Fachwörtern oft verwirrt

20.11.2014 - 16:10

Wer einen neuen DSL-Tarif online bestellen will, muss sich durch allerhand Informationen arbeiten. Es beginnt in der Regel mit der Tarifbeschreibung: Hier werden dann die Bandbreite im Download und Upload, die Übertragungstechnik, die Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsfrist sowie in manchen Fällen sogar Drosselungsgrenze angegeben. Diese Angaben gehen in der Regel einher mit Abkürzungen wie kBit/s, Mbit/s, GB oder MB. Aber verstehen Kunden diese Abkürzungen überhaupt?

Nein, tun sie nicht – das gaben zumindest 33 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Umfrage an. Sie fühlen sich sogar von den Fachbegriffen und Abkürzungen, die in den Beschreibungen von DSL-Tarifen und auch ihren Rechnungen zu finden sind, überfordert. Insbesondere Abkürzungen machen Kunden bei Tarifbeschreibungen zu schaffen – circa 19 Prozent wissen mit LTE, kBit/s oder MB nichts anzufangen. Fast ein Viertel (24 Prozent) der Befragten verstehen Abkürzungen wie beispielsweise Mbit/s auch falsch und glauben, dass sich diese Angabe auf ein Datenvolumen bezieht.

Kunden bei Wahl des DSL-Tarifs unsicher

Nicht zu wissen, wovon bei Tarifbeschreibungen überhaupt die Rede ist, führt bei Kunden auch bei der Tarifwahl zu Unsicherheit. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) ist sich unsicher, ob sie überhaupt den richtigen DSL-Tarif gewählt haben. Vor allem Aktionstarife, bei denen in den Anfangsmonaten bestimmte Leistungen kostenlos sind, die aber dann – sofern sie nicht gekündigt werden – kostenpflichtig werden, sorgen für Unbehagen: 18 Prozent der Befragten glauben, dass sie aufgrund eines solchen Angebots zu viel bezahlen. Solche Aktionsangebote für DSL-Tarife, so die Teilnehmer der Umfrage, seien kompliziert und meistens undurchsichtig dargestellt.

Auch über die Sache an sich – den DSL-Anschluss selbst - ist bei Verbrauchern noch vieles unklar. So konnten fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragten nicht sagen, welche Faktoren sich auf die Geschwindigkeiten ihres Anschlusses auswirken können. Dass zum Beispiel die Entfernung zwischen dem Hausanschluss und dem Verteilerkasten am Straßenrand – auch Kabelverzweiger genannt – die Bandbreite beeinträchtigt, war mehr als der Hälfte (53 Prozent) der Umfrage-Teilnehmer nicht klar. Immerhin wussten aber 37 Prozent, dass die Anzahl der Nutzer, die einen DSL-Anschluss gleichzeitig nutzen, die Geschwindigkeit negativ beeinflusst. Dass aber auch Nutzer in umliegenden Wohnungen auf die gleiche Leitung zugreifen und daher den Datenfluss beeinträchtigen können, war ihnen hingegen nicht klar.

DSL-Tarife transparent darstellen und Kundenvertrauen gewinnen

Aufgrund dieser Umfrageergebnisse dürfte klar sein: DSL-Tarife sollten transparent und allgemein verständlich dargestellt werden – und zudem sind zusätzliche Dienstleistungen wie DSL Lexika oder Ratgeber von Vorteil, damit Kunden sich vor Bestellung informieren und offene Fragen klären können. Ein DSL-Tarifvergleich hat den Vorteil für Kunden, dass er diese Eigenschaft in sich vereint. Wer also vor Bestellung eines neuen DSL-Tarifs die Angebote vergleicht und zusätzliche Angebote wie ein DSL-Lexikon, Ratgeber oder die FAQs nutzt, wird feststellen, dass er wesentlich besser weiß als so manch anderer, wovon bei kBit/s, Mbit/s, GB oder MB die Rede ist.

(awa)

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