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Ultra HD im Trend: Filme und Serien in 4K streamen

09.01.2015 - 08:00

4K-Fernseher werden immer erschwinglicher. Doch Videos im passenden Format sind rar. Wir verraten Ihnen, wie Sie über Video-On-Demand-Anbieter an Filme und Serien in knackscharfem Ultra HD kommen und welche technischen Voraussetzungen Ihr Internetanschluss erfüllen muss.

4K-Fernseher geben Filme und Serien sehr detailliert wieder.
Das neue Jahr steht ganz im Zeichen von Ultra HD. Während die TV-Geräte mit dem ultrahochaufgelösten 4K-Standard (3.840 mal 2.160 Pixel, also etwa viermal Full HD) in den vergangenen Jahren noch Early Adoptern mit dickem Geldbeutel vorbehalten waren, stoßen inzwischen immer mehr Hersteller mit ihren 4K-Fernsehern in ein Preissegment vor, das auch für die breite Masse interessant ist. So sind aktuell etwa einige Geräte mit 50-Zoll-Diagonale von Samsung, Hinsense und Co. für unter 1.000 Euro zu haben.

Während sich bei der Anschaffung der UHD-TVs also leicht ein Schnäppchen schlagen lässt, gestaltet sich die Suche nach entsprechend hochaufgelöstem 4K-Material noch schwierig: Ein 4K-TV-Sender fehlt bislang genauso wie dazu passende Empfangsgeräte. Blu-rays mit Ultra-HD-Inhalten sollen erst Ende 2015 auf den Markt kommen, Blu-ray-Player lassen ebenfalls bis zum Jahreswechsel auf sich warten. Damit der Kauf eines 4K-TVs keine Enttäuschung wird, haben wir für Sie die derzeit besten Quellen für 4K-Filme und -Serien ausfindig gemacht und erklären, welche technischen Voraussetzungen Ihre Internetleitung erfüllen muss, damit dem ungestörten UHD-Streaming nichts im Weg steht.

Ultra-HD-Inhalte überwiegend aus dem Internet

Viele Fernseher werden ab Werk mit einer Festplatte ausgeliefert, die einige Filme und Serienepisoden in gestochen scharfem 4K enthält. Wer darüber hinaus allerdings noch weitere Inhalte sehen möchte, muss dazu ins Internet.

Sucht man dort nach 4K-Videos, stößt man schnell auf Seiten wie 4KTV, die entsprechend hochaufgelöstes Material zum Download anbieten. Allerdings beschränken sich die Angebote größtenteils auf Demomaterial, also etwa Trailer, Testaufnahmen und Kurzfilme. Auch auf Youtube sind viele Filmchen in Ultra HD zu finden. Nett, um die Bildqualität des Fernsehers zu demonstrieren und damit Freunde und Verwandte mal eben vor Neid erblassen zu lassen, einen ganzen Abend füllen die kostenlosen 4K-Videos aber nicht. Hollywood-Blockbuster und Hochglanzserien sucht man hier nämlich vergebens.

Netflix und Co. rüsten auf

Wer mehr als 4K-Demomaterial will, muss dafür bezahlen. Der Video-On-Demand-Anbieter Netflix stellt in seiner großen Mediathek ein paar Ultra-HD-Inhalte bereit, darunter etwa die zweite Staffel der eigenproduzierten Serie „House of Cards“ mit Kevin Spacey. Zusammen mit den 4K-Inhalten kostet Netflix 12 Euro für einen Monat. Prime Instant Video geht einen anderen Weg und inkludiert 4K-Inhalte für alle Abonnenten ohne Aufpreis – allerdings bislang nur in den USA. Ein Deutschlandstart ist noch nicht angekündigt aber wahrscheinlich. Außerdem startet der VOD-Anbieter Maxdome in Kürze mit 4K-Filmen und auch Sony dürfte die in den USA bereits aktive UHD-Abteilung seiner Mediathek „Video Unlimited“ früher oder später hierzulande freischalten.

Schon beim Kauf eines 4K-Fernsehers sollten Sie darauf achten, dass dieser von mindestens einem der genannten Anbieter unterstützt wird, dann nämlich stehen immer neuen Filmen und Serien in Ultra HD nichts mehr im Weg.

Der ideale Internetanschluss für 4K-Streaming

Um Videos mit Ihrem neuen 4K-Fernseher ohne Ladepausen und in bestmöglicher 4K-Qualität streamen zu können, benötigen Sie eine entsprechend starke Internetleitung. Während bei Full-HD-Streaming ein Anschluss mit 16 Mbit/s locker ausreicht, ist für Ultra HD schon eine Download-Rate von mindestens 25 Mbit/s notwendig. Besser noch höher, denn je größer die Geschwindigkeit, desto weniger beeinflussen Nebenaktivitäten wie paralleles Surfen oder Videotelefonie die Qualität und Stabilität des Streams.

Ratsam ist auch ein Tarif ohne Drosselung, denn das Streamen von 4K-Inhalten würde das Inklusivvolumen in Nullkommanix auffressen. Ein Film mit einer Spielzeit von 90 Minuten setzt, je nach Komprimierung, etwa 50 bis 100 Gigabyte um.

Wie schnell Sie mit Ihrem Internetanschluss derzeit unterwegs sind, zeigt Ihnen unser kostenloser Speedtest. Und wie viel Sie an Ihrem Standort obendrauf noch herausholen können, verrät Ihnen die CHECK24 Verfügbarkeitsprüfung. Bei einem Anbieterwechsel können Sie in vielen Fällen nicht nur schneller surfen, sondern dabei auch noch Geld sparen, wie der CHECK24 Anbietervergleich zeigt.

(twi)

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