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Einfach sicher surfen - das sind die besten Virenscanner!

25.02.2016 - 14:00

Sicherheit beim Surfen ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit geworden. Jeder, der sich im Netz bewegt, weiß, dass er nicht blind jeder x-beliebigen Website vertrauen sollte, dass Links in E-Mails, die das schnelle Geld versprechen, meist einen Computervirus mit sich bringen und dass die eigenen Daten ein schützenswertes Gut sind. Umso wichtiger ist es, dass euer Computer, über den eure digitale Kommunikation abgewickelt wird, zum ganz privaten Fort Knox wird.

Eine gesunde Portion Aufmerksamkeit und Misstrauen sind der erste Schritt zum sicheren Surfen. Die Devise lautet nicht umsonst: Erst denken, dann klicken. Das i-Tüpfelchen für guten Schutz im Netz sind Virenschutzprogramme. Die gibt’s von kostenlos bis teuer. Um einen Überblick zu bekommen und zu erfahren, welches gut ist, hilft wie so oft: Ein Test. Wir haben für euch den Test der AV-Test GmbH vom November/Dezember 2015 für das Betriebssystem Windows 8.1 unter die Lupe genommen.


Top 3 & sehr guter Schutz: Kaspersky, Bitdefender und Avira

Insgesamt hat AV-Test 20 verschiedene Programme auf ihre Schutzwirkung, Geschwindigkeit und Benutzbarkeit hin überprüft. Wirklich schlecht ist keines der getesteten Produkte. Fünfzehn haben mindestens 15 von 18 möglichen Punkten, acht Programme haben 17 und mehr Punkte erzielt und in den drei Kategorien haben alle mindestens drei von je sechs möglichen Punkte erhalten.
Die volle Punktzahl von sechs Punkten in allen drei Kategorien haben die Programm Internet Security (Version 2016) von Kaspersky Lab, Internet Security (Version 2016) von Bitdefender und Antivirus Pro (Version 2015) von Avira erzielt. Die Kosten für diese Produkte liegen pro Jahr und Computer zwischen 34,95 Euro (Avira) und 49,95 Euro (Bitdefender), wobei Avira eine dreißigtägige, kostenlose Testversion des Programms anbietet.
Mit 17,5 Punkten über alle drei Kategorien folgt dann McAfee Internet Security (Version 2016) von Intel Security. Dieses Programm hat in den Kategorien Geschwindigkeit und Benutzbarkeit jeweils die volle Punktzahl ergattert, im Bereich Schutzwirkung hat es allerdings nur für 5,5 von 6 Punkten genügt. Mit einem Preis von 79,95 Euro für ein Jahr ist dieses Programm teurer als die drei Erstplatzierten, kann aber auf allen Geräten eines Nutzers verwendet werden.


Kostenlos vs. kostenpflichtig

Auf Intel folgt im Test ein breites Feld an Virenschutzprogrammen, die 17 von 18 Punkten erzielen konnten. Die vier Anbieter Symantec, BullGuard, AVG und Avast liefern vor allem bei der Schutzwirkung ein ebenso gutes Ergebnis ab wie die drei Erstplatzierten. Lediglich bei Geschwindigkeit und Benutzbarkeit zeigen sie leichte Schwächen.
Vor allem Avast mit seinem kostenfreien Virenschutz zeigt, dass Qualität nicht unbedingt teuer sein muss. Avast erzielt wie seine kostenpflichtigen Mitbewerber 17 Punkte und in den Einzelkategorien fünf (Geschwindigkeit und Benutzbarkeit) und sechs Punkte (Schutzwirkung).


Windows 8.1 mit Windows Defender – mehr Schutz notwendig?

Windows 8.1 kommt von Haus aus mit einem eigenen Virenschutzprogramm daher – Windows Defender. Dieses Programm erzielt im Test von AV allerdings nur 15,5 Punkte (Schutzwirkung: 5, Geschwindigkeit: 4,5 und Benutzbarkeit: 6 Punkte) und liegt im Mittelfeld. Wie die obigen Beispiele zeigen, können User also einen besseren Schutz zum Surfen im Internet bekommen – sogar kostenlos.

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