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Vorsicht Spam! - Wie Sie sich vor Viren schützen

08.02.2016 - 15:06

WEB.DE und GMX haben ihre aktuelle Studie zum Spam-Aufkommen in Deutschland veröffentlicht. Das erschreckende Ergebnis: Die Anzahl der Spam-Mails hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit über 100 Millionen täglich verdoppelt!

Damit Sie nicht Opfer einer Cyber-Attacke werden, haben wir fünf nützliche Tipps zusammengefasst, die Ihr Postfach und somit Ihren Computer schützen.
 

1. Lassen Sie Ihren Spam-Filter lernen

Ihr Spam-Filter lernt permanent weiter. Machen Sie sich diese Eigenschaft zu Nutze. Sollte eine E-Mail nicht als Spam erkannt werden, löschen Sie sie nicht sofort, sondern verschieben Sie sie in den Spam-Ordner. Somit lernt das System, was für Sie Spam ist, und passt sich entsprechend an.

2. Geben Sie Ihre E-Mail Adresse nicht unbekümmert weiter

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht einfach bei Gewinnspielen, Foren, Blogs oder sozialen Netzwerken an. Cyber-Kriminelle suchen gezielten auf diesen Plattformen nach neuen E-Mail-Adressen und senden diesen Spam zu.

3. Nutzen Sie mehr als eine E-Mail-Adresse

Es empfiehlt sich, mehr als eine E-Mail-Adresse im Alltag zu nutzen. Die Angriffsziele werden somit weiter verteilt und Ihre Identität beschränkt sich nicht nur auf eine E-Mail-Adresse. Beispielsweise können Sie eine Adresse für den Kontakt mit Freunden und Behörden nutzen, eine weitere für Social-Media-Aktivitäten und eine Letzte, um online zu shoppen.
Internet-Krimineller verschickt Spam-Mails
Im Jahr 2015 wurden täglich 100 Millionen Spam-Mails verschickt.

4. Antworten Sie nie auf Spam-Mails

Die größte Gefahr bei Spam-Mails versteckt sich hinter Links und Anhängen. Öffnen Sie keine Mail-Anhänge von Rechnungen für Produkte, die Sie nicht bestellt haben, und stornieren Sie diese Produkte nie über Mail-Links, die beispielsweise „abbestellen“ heißen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob es sich um eine seriöse Rechnung handelt, kontaktieren Sie das Unternehmen oder prüfen Sie Ihre Bestellung im Kundenbereich.

5. Bewusstes Nutzerverhalten

Achten Sie beim Öffnen von Mails, ob Sie dem Absender vertrauen. Sollte das nicht der Fall sein, öffnen Sie keine Links, sondern setzen Sie sich beispielweise über die Website mit dem Absender in Verbindung. Achten Sie auf die Seriosität von Plattformen, bevor Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben. Dies gilt online und auch offline. Verteilen Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht sorglos!

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Tipps nützliche Hinweise zum Umgang mit Ihrem Postfach gegeben zu haben. Um eine E-Mail-Adresse bei einem Provider erstellen zu können, benötigen Sie einen DSL-Anschluss. Sollten Sie keinen haben oder möchten Sie Ihren Anbieter gerne wechseln, dann werden Sie sicherlich in unserem DSL-Vergleich fündig.
 

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