0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Europas größte Datenfresser

08.04.2015 - 12:36

Wussten Sie, dass etwa 40 Prozent des europäischen Internet-Traffics auf die Kappe von Streaming-Anwendungen wie Youtube und Netflix geht? Und dass das Surfen im Internet nicht einmal ein Fünftel des europäischen Datenumsatzes ausmacht? CHECK24 hat diese und weitere interessante Fakten des Global Internet Phenomena Reports zusammengefasst.
 

Gut zu erkennen: Video- und Audiostreaming macht einen Großteil des Datenumsatzes aus.
Es gab Zeiten, da hat das Internetsurfen noch den Großteil des weltweiten Daten-Traffics ausgemacht. Mit den steigenden Bandbreiten wuchsen über die Jahre dann aber die Möglichkeiten des Internets: in sozialen Netzwerken herumlungern, online spielen, Videos streamen, Speicherplatz in die Cloud auslagern – nur vier von schier unzähligen Arten, heutzutage die Zeit im Internet totzuschlagen.

Der Global Internet Phenomena Report des kanadischen Netzwerkspezialisten Sandvine gibt Jahr für Jahr einen Überblick darüber, wie die Menschen das Internet nutzen oder besser gesagt: Was davon den größten Traffic verursacht. In der neuesten Ausgabe (2. Jahreshälfte 2014) ist eines besonders deutlich zu erkennen: Entertainment spielt eine immer größere Rolle.

Streamen wie die Weltmeister

Die europäische Traffic-Krone darf sich Youtube aufsetzen: 22,38 Prozent des gesamten Downstreams gehen auf das Konto des Videoportals. Im Frühjahr 2011 kam das Google-Unternehmen noch auf 14 Prozent – die Internet-Tauschbörse Bittorrent mimte damals mit 21,6 Prozent noch den größten Downstream-Fresser, im Upload kam die Plattform sogar auf beinahe 60 Prozent!

Wo es in Europa hingeht, zeigt der Trend: Video- und Musikstreaming-Dienste sind groß im Kommen. Nicht nur Youtube verzeichnet Zuwächse, sondern auch der Video-on-Demand-Anbieter Netflix (3,4 Prozent) – der ist in Deutschland und weiteren Teilen Europas erst im Herbst 2014 gestartet und dürfte demnach im kommenden Jahr noch deutlich zulegen. In den USA liegt Netflix im aktuellen Report mit 34,9 Prozent sogar noch vor Youtube auf dem ersten Rang der größten Datenumsetzer im Downsteam.

Insgesamt macht der Punkt „Real-Time Entertainment“ laut der Studie 42,3 Prozent des Download-Traffics in Europa aus – Video- und Audiostreams steuern also auf die 50-Prozent-Marke zu.

Surfen und Social Networking

Das Surfen im Webbrowser macht in der Sandvine-Statistik 19,5 Prozent aus, die Nutzung von sozialen Netzwerken 9,5 Prozent, Facebook allein beansprucht dabei 7,8 Prozent des Download-Traffics für sich. Der zeitliche Anteil, den Europäer in sozialen Netzwerken oder mit Surfen verbringen, dürfte aber durchaus größer sein, schließlich verursacht der Aufruf einer Internet- oder Facebook-Seite in der Regel kaum Traffic.

In den mobilen Netzen nimmt das Surfen mit 26,6 Prozent eine weitaus größere Rolle beim Traffic ein und auch Facebook hat mit 12,1 Prozent einen größeren Anteil am mobilen Datenumsatz. Das Videoportal Youtube kommt in Europa mobil auf 20,9 Prozent des Down-Traffics.


Wer viel im Internet unterwegs ist, der braucht auch einen guten Internetanschluss. Welche Anbieter und Tarife bei Ihnen zu Hause verfügbar sind, zeigt die kostenlose Verfügbarkeitsprüfung von CHECK24.

(twi)
 

Weitere Artikel: