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DSL: Schnelles Internet als zentrales Wahlkampfthema

04.07.2013 - 12:00

Im September ist es wieder soweit: die Bundestagswahlen stehen an. Und allmählich beginnen die Parteien um die Gunst der Wähler zu buhlen. Neben Steuern, Arbeitsmarkt, Rente und sonstigen klassischen Wahlkampfthemen rückt auch der Breitbandausbau, also flächendeckend schnelle Internetanschlüsse in ganz Deutschland, immer mehr ins Zentrum der Parteiinteressen.

So haben beispielsweise die Schwesterparteien CDU und CSU am vergangenen Sonntag ihr neues Regierungsprogramm verabschiedet und darin auch festgehalten, dass Deutschland das „digitale Wachstumsland Nummer 1 in Europa“ werden soll – zumindest in der kommenden Regierungsperiode. Bis 2018 sollen Internetverbindungen in Deutschland schnell und flächendeckend verfügbar sein – Reizwörter, die sich gut vermarkten lassen und bei Wählern Tür und Tor  öffnen.

FDP, SPD und die Grünen – jeder will schnelles Internet für alle

Auch die FDP hat dieses Thema unlängst für sich entdeckt und nutzt die Chance in Person von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und dem ihm unterstehenden Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), schon jetzt durch den richtigen Aktionismus zur richtigen Zeit möglichst viel Wählergunst zu sammeln. Seit Ende April schüren die Drosselungspläne der Telekom landauf, landab den Volkszorn. Nun hat das BMWi eine Netzneutralitätsverordnung auf den Weg gebracht, die sicherstellen soll, dass Internetanbieter alle Daten ungehindert und gleich schnell zum User bringen – was die Pläne der Telekom durchkreuzen könnte. Noch in diesem Sommer soll die Verordnung von Bundestag und Bundesrat bestätigt werden. Jedoch wird die FDP nicht müde, klarzustellen, dass das eine mit dem anderen wenig zu tun hat.

Mit dieser Rechtsverordnung will der Vizekanzler zudem seinen eigenen Worten zufolge testen, „wie ernst Rot-Grün das Thema Netzneutralität tatsächlich nimmt“. Beide Oppositionsparteien haben die Themen Netzpolitik und schnelles Internet zu zentralen Punkten erklärt. In ihrem Regierungsprogramm betont die SPD unter anderem den Zugang zum Internet als demokratisches Bürgerrecht, für die Grünen ist er Teil der Daseinsvorsorge. Beide Parteien wollen neben anderen netzpolitischen Zielen den Breitbandzugang über eine Universaldienstverpflichtung sicherstellen.

DSL Verfügbarkeit in Deutschland – Top oder Flop?

Die Verfügbarkeit von schnellen Internetanschlüssen ist in Deutschland noch recht ambivalent. Während in Großstädten und dicht besiedelten Gegenden das schnelle Surfen meist gegeben ist, liegen ländliche Regionen oft noch im digitalen Steinzeitalter. Wer nicht genau weiß, wie es an seinem Wohnort um schnelles Internet bestellt ist, kann einfach eine DSL Verfügbarkeitsprüfung durchführen. Adressgenau wird damit überprüft, welche DSL Tarife mit welchen Surfgeschwindigkeiten an der angegebenen Anschrift realisiert werden können.

Wenn eine solche Verfügbarkeitsprüfung eine Reihe schneller Tarife anzeigt, können Kunden diese auch getrost bestellen. Dann sollten sie jedoch darauf achten, auch ein günstiges Angebot auszuwählen. Die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Anbieter können mitunter markant sein. Deshalb gilt: verfügbare Tarife finden, DSL Tarife vergleichen, Geld sparen und trotzdem schnell surfen.

(awa)

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