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Keine Probleme beim Wechsel des DSL-Anbieters

12.03.2010 - 23:02

Aktuellen Umfragen zufolge sind viele Kunden mit der Leistung oder den Preisen des vorhandenen Internet- und Telefonvertrages unzufrieden. Dennoch schrecken einige vor einem Umzug des Anschlusses zu einem anderen DSL-Anbieter zurück. Der Grund hierfür ist meist die Angst davor, dass Probleme beim Anbieterwechsel auftreten: die Telefonnummer geht verloren, man ist eine Zeit lang ohne Anschluss oder bezahlt vielleicht sogar zwei Anbieter gleichzeitig.

Anbieterwechsel: Ablauf bei einem einzigen Anbieter für Telefon und Internet

Völlig unkompliziert gestaltet sich der Anbieterwechsel, wenn man einen Komplettanschluss – also Telefon- und Internetanschluss bei einem Anbieter – besitzt. Der wichtigste Punkt beim Umstieg auf einen neuen DSL-Anbieter ist, dass der bestehende Anschluss nicht selbst gekündigt wird, sondern dass man die Kündigung des bestehenden Anschlusses dem neuen Anbieter überlässt. So lassen sich zusätzliche Gebühren für Technikerbesuche wirksam vermeiden.

Dies bedeutet jedoch andererseits auch, dass man sich frühzeitig mit der Suche nach einem neuen Anbieters befassen muss. Einen schnellen Überblick über die tagesaktuellen Internet-Tarife erhält man am einfachsten in einem DSL-Tarifrechner, z.B. bei CHECK24. In diesem Vergleichsrechner für DSL-Tarife kann der Kunde immer den zum aktuellen Zeitpunkt günstigsten Tarif auswählen und kann diesen auch gleich unkompliziert online beauftragen.

Der richtige Termin für den Anbieterwechsel ist ca. zwei bis drei Wochen vor Beginn der Kündigungsfrist des alten Vertrages. Der neue Anbieter nimmt dem Kunden alle Formalitäten ab und kündigt den bestehenden Anschluss im Namen des Kunden. Aus diesem Grund muss er sich auch an die vereinbarte Kündigungsfrist des bestenden Vertrages halten. Eine spontane Sonderkündigung des alten DSL-Vertrags, z.B. weil das Telefon seit Tagen nicht funktioniert, kann der Neuanbieter nicht leisten. In einem solchen Fall sind immer auch Details der Störung zu klären, um den Vertrag einvernehmlich aufzulösen und z.B. Schufa-Einträge für den Kunden aufgrund nicht bezahlter Rechnungen zu vermeiden.

Die Rufnummernübernahme stimmen die beiden Anbieter ebenfalls untereinander ab. Der neue Provider sollte so zeitig beauftragt werden, dass die Formalitäten vor Verstreichen der Kündigungsfrist abgeschlossen sind. Beachtet man diese Tipps und erteilt dem neuen Provider den Auftrag für den DSL-Wechsel rechtzeitig und unter Angabe aller benötigten Daten, wird der Wechsel problemlos auflaufen und der neue Anbieter meldet sich schon bald mit dem Anschalttermin, dem Datum ab dem dann Telefon und DSL über den neuen Anbieter laufen.

Anbieterwechel: Ablauf bei verschiedenen Anbietern für Telefon und Internet

Große Beträge sparen lassen sich durch den Umzug von Telefon- und Internetanschlüssen, die bei verschiedenen Providern laufen, zu einem Komplettanbieter. In der Regel ist dann auch kein Telekom-Anschluss mehr nötig.

Ausfall des Internet-Anschlusses oder Doppel-Bezahlung aufgrund unterschiedlicher Vertragslaufzeiten lassen sich durch die Beachtung weniger einfacher Tipps vermeiden.

Der neue Anbieter kann im Namen des Kunden nur den bestehenden Telefonanschluss kündigen. Dies bedeutet, dass man den Telefonanschluss nicht selbst kündigen darf, bedeutet aber auch dass man den bestehenden DSL-Anschluss in jedem Fall selbst kündigen muss. Da DSL-Anbieter meist mehrere Wochen (i.d.R. drei bis sechs Wochen) benötigen, um den Anschluss zu Verfügung zu stellen, ist es ratsam, den bestehenden DSL-Anschluss unter Einhaltung der Kündigungsfrist rechtzeitig zu kündigen und dann frühzeitig den neuen (Komplett-)Anbieter mit dem Anschlusswechsel zu beauftragen. Hierbei sollte – wenn von Anbieter angeboten – als Wunschtermin der Zeitpunkt des Vertragsendes beim bisherigen DSL-Anbieter angegeben werden. Am zweckmäßigsten sendet man dem neuen Anbieter die Kündigungsbestätigung des alten Vertrages zusammen mit den Bestellunterlagen. So stehen alle relevanten Daten und Termine zur Verfügung.

Diese Punkte stellen sicher, dass der DSL-Anbieterwechsel ohne großen Aufwand und vor allem reibungslos abläuft. Eine Mitnahme der bestehenden Telefonnummer ist dann meist auch ohne Probleme möglich. Damit kann der Kunde ohne Bedenken seinen Anbieter wechseln und von den aktuellen und günstigen Tarifen profitieren.

(hw)

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