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Hardware für den DSL Anschluss: Modem, Router, Receiver & Co.

22.06.2010 - 22:43

Welche Geräte werden eigentlich benötigt, um einen DSL-Anschluss nutzen zu können? Schon bei normalen DSL-Anschlüssen ist Nutzern oft unklar, was sie tatsächlich brauchen. CHECK24 stellt Ihnen hier die wichtigsten Geräte und deren Funktion vor.

Gerade vor großen Ereignissen wie der Fußball-WM 2010 in Südafrika ist das Interesse an schnellen DSL-Anschlüssen besonders groß. So kann man manche Spiele bereits in High Definition (HD) genießen und sich detailliert über die WM-Ergebnisse informieren. Aber auch bei normalen DSL-Anschlüssen ist nicht immer klar, welche Hardware benötigt wird, um DSL optimal nutzen zu können.

Die Basisausstattung für DSL: Modem und Splitter

Das DSL-Modem gehört zur Grundausstattung für jeden Nutzer. Es dient zur Übertragung der Daten über eine Teilnehmeranschlussleitung (TAL) und ist für jeden DSL-Anschluss zwingend nötig. Auch bei einem Internet-Anschluss über die Fernsehkabelleitung ist ein solches Modem notwendig. An das Modem kann ein einzelner PC oder Laptop per Netzwerkkabel angeschlossen werden. So kann die Verbindung zum Internet hergestellt werden.

Partner des Modems ist der DSL-Splitter. Der Splitter wird direkt an die Telefon-Dose (TAE) angeschlossen und trennt die Frequenzen für Telefon und DSL, die gemeinsam über eine Leitung übertragen werden. Die DSL-Signale werden an das DSL-Modem weitergeleitet und dort in Signale umgewandelt, die ein PC verstehen kann. Nur wer kein Telefon nutzen möchte, sein Telefon per Internet-Telefonie (VoIP) betreibt, oder einen DSL-Tarif bei einem Kabelnetz-Betreiber nutzt, benötigt keinen DSL-Splitter. Mit diesen Grundkomponenten steht der DSL-Nutzung nichts mehr im Weg.

Eventuelle Furcht in Bezug auf den Anschluss der einzelnen Geräte ist derweil unbegründet: Der Kunde muss nicht selbst wissen, welche Geräte für den DSL-Anschluss notwendig sind. Die Grundausstattung stellen die DSL-Anbieter meistens günstig oder gar kostenfrei zur Verfügung. Der Kunde erhält genau diejenigen Geräte, die benötigt werden um den Anschluss problemlos und in vollem Umfang nutzen zu können.

Mehrere Geräte am Netz durch den Router

Neben dem Duo aus Modem und Splitter gibt es noch weitere Komponenten, die man benötigt um alle Vorzüge eines DSL-Anschlusses voll ausschöpfen zu können. Beispielsweise wird ein Router benötigt, um mit mehreren Geräten gleichzeitig im Internet zu surfen. Der Router verteilt das DSL-Signal auf die einzelnen angeschlossenen Geräte. Die Anzahl der Endgeräte, die angeschlossen werden können, variiert je nach Hersteller und Ausstattung des Routers. Heutzutage nicht mehr wegzudenken ist die WLAN-Funktionalität, mit der die meisten Router bereits ausgestattet sind. Diese erlaubt noch komfortableres Surfen, da die Endgeräte nicht mehr per Kabel, sondern über eine Funk-Schnittstelle (WLAN=Wireless Lokal Area Network) mit dem Internet verbunden werden. Dabei muss der PC oder das Notebook allerdings auch über eine entsprechende WLAN-Schnittstelle verfügen. Aktuelle Notebooks haben diese Schnittstelle normalerweise bereits integriert.

Einen PC ohne Funk-Schnittstelle kann man mit einem WLAN-Stick aufrüsten. Der Stick muss einfach nur in einen freien USB-Anschluss gesteckt werden. Die aktuell angebotenen WLAN-Router haben normalerweise auch bereits ein DSL-Modem, teilweise sogar den DSL-Splitter integriert. So wird nur noch ein Gerät benötigt, das man direkt an die Telefonleitung anschließt.

UMTS-Surfstick: Über das Handynetz surfen

Im Gegensatz zum WLAN-Stick stellt ein UMTS-Surfstick die Internetverbindung über das Mobilfunknetz her. In diesem Fall ist keine DSL-Leitung nötig. Die DSL-Anbieter offerieren Surfsticks häufig als Übergangslösung bis der DSL-Anschluss geschaltet ist. So kann man direkt lossurfen, ohne auf die Bereitstellung der DSL-Leitung warten zu müssen. Ein Surfstick ist allerdings kein vollwertiger Ersatz für einen DSL-Anschluss. Bei guter Signalstärke im Handynetz kann man durchaus DSL-Geschwindigkeit erreichen. Mit schnellen DSL-Leitungen kann die Surfstick-Geschwindigkeit jedoch nicht mithalten.

Receiver: Internet-TV-Programme direkt auf den Fernseher

DSL-Tarife können um ein Entertainment-Paket mit Internet-TV und einer Online-Videothek erweitert werden. Mit einem Receiver bringt man das Programm nicht nur auf den PC, sondern auch direkt auf den Fernseher. Der Receiver verbindet sich über den Router mit dem Internet und bringt die Bilder direkt auf die Mattscheibe. Bei einigen Anbietern bereits in brillanter und hochauflösender Bild- und Tonqualität (HD). Je nach Ausstattung bieten diese Receiver auch Zusatzfunktionen wie zeitversetztes Fernsehen, Programmführer oder eine Aufnahmefunktion.

Viele Provider bieten die Hardware günstiger an, wenn diese in Kombination mit einem DSL-Auftrag bestellt werden. In der Regel sind diese Geräte bereits vorprogrammiert und der Kunde erhält eine ausführliche Anleitung zum Anschließen und Einstellen der Geräte. Sollten darüber hinaus Fragen beim Anschluss auftreten, stehen die Anbieter mit Rat (Hotline) und Tat (Techniker) zur Seite.

Welche Zusatz-Hardware die einzelnen DSL-Provider für den Anschluss anbieten und welcher DSL-Tarif der günstigste ist, ermitteln Sie am schnellsten mit dem DSL Vergleich von CHECK24.

(hk)

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