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Der Winter ist da: Der Kampf um den Thron startet in die 6. Runde

15.04.2016 - 13:00

In zehn Tagen wird die erste Folge der neuen Staffel „Game of Thrones“ auf Deutsch beim Bezahlsender Sky, kurz zuvor das englische Original beim US-Sender HBO über den Äther gehen. Was bisher geschah – das weiß so ziemlich jeder und braucht hier nicht wiederholt werden. Deshalb haben wir fünf Fun Facts für euch gesammelt.

1. Rüstungen, Waffen, prächtige Gewänder

„Game of Thrones” besticht neben einer fesselnden Geschichte vor allem durch eine tolle Optik. Dafür sorgen nicht nur beeindruckende Schauplätze und aufwändige Kulissen, sondern auch die detailverliebte Ausstattung von Haupt- und Nebendarstellern sowie Komparsen und Statisten. Insgesamt sollen beispielsweise für die dritte Staffel allein rund 2.941 Quadratmeter Leder und Felle in Kostümen verarbeitet worden sein. Pro Staffel kommen ungefähr 3.000 Kostüme zum Einsatz.
 
Auch andere Werkstoffe wie beispielsweise Holz kommen in rauen Mengen zum Einsatz. So waren für die Kulisse für den Sitz der Starks, Schloss Winterfell, ungefähr 30 LKW-Ladungen Holz notwendig.

2. Sag mir deinen Namen…

Auch wenn „Game of Thrones“ in einigen Jahre vermutlich schon der Serien-Geschichte angehört und von neuen Phänomenen verdrängt worden ist, werden sich noch viele daran erinnern. Vor allem diejenigen, die ihre Kinder nach Charakteren benannt haben. So wurden laut dem „Daily Mirror“ 187 Babys im Vereinigten Königreich Arya nach Arya Stark genannt und 50 weitere sollen Khalessi nach dem Titel von Daenerys Targaryen heißen. Auch in den USA ist vor allem letztgenannter Name beliebt: Dort sollen 150 Mädchen so getauft worden sein. Bei den Jungs werden künftig häufiger die Namen Bran nach Bran Stark oder Sandor nach Sandor „Bluthund“ Clegane auf Spielplätzen zu hören sein.

3. Große Familien – auch außerhalb von „Game of Thrones“

Was die Namen betrifft, tragen einige Darsteller bei "Games of Thrones" ehrwürdige Nachnamen und können sich mit berühmter Verwandtschaft schmücken. Beispielsweise Oona Chaplin, die in Staffel 2 und 3 Talisa Maegyr, Ehefrau von Robb Stark, verkörpert hat. Sie ist die Enkelin von Komiker-Legende Charlie Chaplin.
 
Wem die Nase von Alfie Allen alias Theon "Stinker" Graufreud irgendwie bekannt vorkommt, der hat sich nicht trügen lassen. Denn seine große Schwester Lily Allen hat bereits ein Lied über ihn geschrieben und damit Chart-Platzierungen in Großbritannien eingeheimst.
 
Auch der Viserys-Targaryen-Darsteller Harry Lloyd tritt in große Fußstapfen – insbesondere wenn er seinem eigentlich Berufswunsch folgen und Autor werden würde. Denn sein Ur-Ur-Urgroßvater war der britische Schriftsteller Charles Dickens.
 
Zu guter Letzt reiht sich auch Kit „Jon Snow“ Harington in die Reihe derer mit berühmten Vorfahren ein – wenn auch auf gänzlich anderem Gebiet. Einer seiner Ahnen, Sir John Harington, hat sich nämlich seinerzeit (circa 1596) einen Namen gemacht, als er im Auftrag von Königin Elisabeth I. die Toilette mit Wasserspülung erfand.

4. Rekord-Serie – in mehrfacher Hinsicht

Einen ganz offiziellen Rekord kann sich „Game of Thrones“ auf jeden Fall auf die Fahnen schreiben: Denn in 173 Ländern der Welt – insgesamt finden sich rund 200 Staaten auf unserem Planeten – wurde die zweite Folge der fünften Staffel simultan gezeigt. Damit sicherte sich die Serie einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.
 
Rekordverdächtig ist auch der Größenunterschied der Darsteller. Gemessen an den Größenangaben der Filmdatenbank IMDB liegt der Unterschied bei den erwachsenen Darstellern bei mindestens 81 Zentimetern. Der Waliser Ian Whyte, der verschiedene Charaktere darstellte (u.a. zeitweise Gregor "Berg" Clegane), misst stattliche 2,16 m und überragt damit sogar den eigentlichen Berg-Darsteller Hafþór Júlíus Björnsson um zehn Zentimeter. Game-of-Thrones-Superstar Peter Dinklage ist dagegen nur 1,35 m groß.

5. „Game of Clones“: Keine Serie wird öfter illegal kopiert

Zu den ganzen Extremen, die „Game of Thrones“ zu bieten hat, gesellt sich leider auch ein wenig ruhmreicher. Denn wie der britische Telegraph online berichtet, ist die Serie diejenige, die weltweit am häufigsten illegal heruntergeladen wird. So soll eine Folge 2012 insgesamt rund 4,3 Millionen mal illegal kopiert worden sein, 2015 soll die Anzahl der Raubkopien im Vorfeld zum Start der 5. Staffel um 45 Prozent angestiegen sein. Dazu gab der US-Botschafter in Australien 2013 auf einer eigens eingerichteten Facebook-Seite namens „Stopping the Game of Clones“ zu bedenken: „Wenn die vier Millionen Menschen, die ‚Game of Thrones‘ legal angeschaut haben, die Serie illegal heruntergeladen hätten, wäre sie am Ende und es hätte nie eine dritte Staffel gegeben.“
 
Einen Grund, nach illegalen Quellen im Netz zu suchen, gibt es wahrlich nicht. Denn es gibt unzählige legale, die nicht einmal teuer sind: Video-on-Demand-Anbieter wie Amazon, Maxdome, iTunes oder Sky Online haben alle bisherigen „Game of Thrones“-Staffeln im Angebot.

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