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Fritzbox am Kabelmodel einrichten - Internet und Telefon: so geht’s!

25.01.2016 - 10:53

Um über das Kabelnetz Zugriff aufs Internet zu erhalten, benötigen Sie häufig ein vom Kabelanbieter bereitgestelltes Kabelmodem. Einen Router wie die Fritzbox können Sie aber dennoch mit allen Funktionen nutzen. Sogar Telefone lassen sich über die Fritzbox wie gewohnt ansteuern.
 

Ist das Kabelmodem am Kabelanschluss Pflicht, können Sie Ihre Fritzbox auch hinter das Modem schalten. (Bild: AVM)
Wenn der Kabelnetzbetreiber die Zugangsdaten zum Internet nicht rausrückt, sind Kabelkunden auf das Modem angewiesen, das ihnen der Kabelanbieter zur Verfügung stellt. Wer will, kann hinter das Kabelmodem allerdings einen eigenen Router schalten und diesen in beinahe vollem Funktionsumfang nutzen – nur die Verbindung zum Internet stellt das externe Modem her. Wir zeigen, wie die Einrichtung funktioniert.

Fritzbox an einem Kabelmodem einrichten

Verbinden Sie Ihre Fritzbox und das Kabelmodem zunächst per LAN-Kabel, damit erhält der Router die Verbindung zum Modem und darüber zum Internet. Verwenden Sie möglichst den ersten LAN-Anschluss des Routers.
Greifen Sie nun über den Internetbrowser („fritz.box“ in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben) auf Ihre Fritzbox zu – dazu muss der Computer mit dem Gerät verbunden sein, entweder über WLAN oder per LAN-Kabel. Nun erhalten Sie Zugriff auf das Administrationsmenü Ihrer Fritzbox.

Über die Punkte Internet und Zugangsdaten können Sie nun die Zugangseinstellungen für die Fritzbox vornehmen: Wählen Sie „Internetzugang über LAN 1“, unter Betriebsart „Internetverbindung selbst aufbauen (NAT-Router mit PPPoE oder IP)“ und beim Punkt Verbindungseinstellungen setzen Sie einen Haken bei „IP-Adresse automatisch über DHCP beziehen“(?).

Nun müssen Sie noch die Geschwindigkeit Ihres Internetzugangs in kBit/s eintragen. Die Wert sollten in etwa der tatsächlichen Up- und Downloadgeschwindigkeit Ihres Zugangs entsprechen, da die Fritzbox aus den Angaben die notwendigen Bandbreitenreservierungen berechnet, etwa für Internet-Telefonie.
Wenn alles geklappt hat, leuchtet die Power- / DSL-LED an der Gerätefront nun dauerhaft.

Telefonieren mit der Fritzbox über ein Kabelmodem

Wenn Sie über Ihren Kabelanbieter auch eine Festnetznummer beziehen, schließen Sie Ihre Telefone in der Regel an das Kabelmodem an. Alternativ können Sie diese auch an die Fritzbox im Netzwerk anschließen. Vorteil ist etwa die zentrale Verwaltung aller Telefon- und Internetfunktionen über ein Gerät.

Um das Telefon über die Fritzbox einrichten zu können, benötigen Sie die Anmeldedaten Ihres Kabelanbieters für die bereitgestellte Rufnummer. Teilweise werden die Rufnummern schon bei der Einrichtung des Internetzugangs übernommen – sollte dies nicht der Fall sein, gehen Sie wie folgt vor:

Greifen Sie auf das Administrationsmenü der Fritzbox zu und navigieren Sie zum Punkt Telefonie / Eigene Rufnummer. Klicken Sie auf Anschlusseinstellungen, wählen Sie nun das Land aus und tragen Sie die Landes- und die Ortsvorwahl ein.

Wählen Sie nun unter Eigene Rufnummern den Punkt Neue Rufnummer mit der Option Internetrufnummer aus. Nun den Anbieter auswählen, die Telefonnummer eintragen und die Anmeldedaten eingeben.

Für die Optionen „Ausgehende Notrufe ohne Vorwahlen übermitteln“ und „Sonderrufnummern ohne Vorwahl übermitteln“ informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter, ob die Vorwahl übermittelt werden muss.

Um nun bei Ortsgesprächen nicht zusätzlich die Ortsvorwahl eingeben zu müssen, klicken Sie noch auf „Ortsvorwahl für ausgehende Gespräche einfügen“.
 

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