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2016 endet der Routerzwang

18.01.2016 - 11:00

Bereits im November haben wir über die Entwicklung des Gesetzesentwurfs berichtet. Was das Ende des Routerzwangs für uns Verbraucher bedeutet: Wenn wir ab Sommer 2016 einen neuen DSL-Vertrag abschließen, können uns die Internetanbieter nicht mehr zwingen, eine bestimmte Hardware zu verwenden.
 

Ende des Routerzwangs 2016
Kunden sind ab Sommer 2016 nicht mehr verpflichtet die Hardware des Anbieters zu nutzen.
Das neue „Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten“ legt die Anschlussdose an der Wand als „Netzabschlusspunkt“ fest. Bisher wurde die Hardware von den Internetanbietern als Teil ihres Netzes definiert. Nach Eintritt des Gesetzes sind die Provider verpflichtet, notwendige Zugangsdaten ohne Aufforderung kostenfrei bei Vertragsabschluss an den Kunden zu senden. Das Gesetz war Teil des Koalitionsvertrags der CDU/CSU und SPD.

Verbraucher, die noch keinen eigenen Router haben, werden aber auch in Zukunft Hardware vom Internetanbieter mieten oder kaufen können. Kunden, die bereits einen Router zuhause haben oder einen anderen als das vom Provider angebotene Gerät nutzen wollen, können vor Vertragsabschluss prüfen, ob der Wunsch-Router für den neuen Internetzugang geeignet ist und verwendet werden kann.

Wer also im nächsten Jahr seinen Internetanbieter wechseln möchte wird sicherlich in unserem DSL-Vergleich fündig. Zudem lohnt es sich alte Router aus dem Keller zu kramen und zu prüfen ob diese für den neuen Vertrag geeignet sind.

 

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