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DSL: Bundesnetzagentur senkt Gebühren - die 'letzte Meile' wird günstiger

20.06.2011 - 14:41

Im Dauerstreit um die Höhe des Mietpreises für eine Teilnehmeranschlussleitung hat die Bundesnetzagentur ihr für die nächsten beiden Jahre geltendes Urteil gesprochen. Einen Preis von 10,08 Euro pro Monat darf die Telekom einem Wettbewerber für die Überlassung der 'letzten Meile' zwischen Ortsvermittlungsstelle und Endkunde in Rechnung stellen.

Bisher berappen Anbieter, die beim Endkunden über keine eigene Leitung verfügen und diese bei der Telekom anmieten, 10,20 Euro. Die Telekom forderte sogar, den Preis auf 12,90 Euro anzuheben. Mit der gestrigen Entscheidung senkt die Bundesnetzagentur den Mietzins um 1,2 Prozent.

Branchenverbände mit Preisregulierung unzufrieden

Dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) ist die Reduzierung zu gering ausgefallen. Würde sich der Preis an den tatsächlichen Kosten orientieren, käme man auf den europaweiten Durchschnitt, so der VATM. So gehöre Deutschland aber auch weiterhin zu den Schlusslichtern. Auch der Bundesverband Breitbandkommunikation ist mit der Entscheidung nicht einverstanden: Der Preis liege ganze 20 Prozent über dem EU Durchschnitt von 8,55 Euro. Bis zum Juni 2013 ändert sich an dem Preis aber nichts, erst dann entscheidet die Bundesnetzagentur neu.

Der Regio-Zuschlag – Kunden bezahlen die Leitungsmiete mit

Dort, wo die Anbieter eine Teilnehmeranschlussleitung (TAL) bei der Telekom mieten müssen, geben sie die entstehenden Kosten zum Teil in Form des Regio-Zuschlages an ihre Kunden weiter. Dieser beträgt bei den Anbietern, die den Aufschlag erheben, etwa fünf Euro monatlich. Vor allem DSL Anbieter der zweiten Generation wie Alice, 1&1 und Congstar erheben den Regio-Zuschlag. Ob der Mini-Preisnachlass der Bundesnetzagentur bei den Kunden ankommt ist so unbekannt wie unwahrscheinlich.

Deshalb sei Kunden geraten, auf der Suche nach einem günstigen DSL Tarif auf jeden Fall online einen DSL Vergleich mit Verfügbarkeitsprüfung zu machen. Denn nicht jeder Anbieter verlangt den Regio-Zuschlag, abhängig ist dies vom jeweiligen Anschlussort.

DSL Vergleich machen und den Regio-Zuschlag vermeiden – so einfach geht’s mit CHECK24

Mit einer DSL Verfügbarkeitsprüfung im Rahmen des DSL Vergleichs auf CHECK24 finden Kunden schnell und einfach heraus, welcher Anbieter an ihrer Anschrift einen Regio-Zuschlag verlangt. Dazu müssen sie für die DSL Verfügbarkeitsprüfung nur ihre Vorwahl und ihre genaue Anschrift angeben. Die CHECK24 DSL Verfügbarkeitsprüfung prüft dann direkt beim jeweiligen Anbieter, ob der Aufschlag fällig wird. Sofern er verlangt wird, berücksichtigt der Vergleichsrechner den Regio-Zuschlag natürlich im monatlichen Effektivpreis gleich mit. Auf dieser Basis können die Kunden dann entscheiden, welcher der günstigen DSL Tarife für sie in Frage kommt.

(aw)

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