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Was bedeutet eigentlich…Download?

15.12.2016 - 10:31

Er ist das Herzstück eines Internetanschlusses - der Download. So wird inzwischen umgangssprachlich die Bandbreite oder die Geschwindigkeit eines Anschlusses bezeichnet. Wenn sich User darüber unterhalten, wie viele Megabit pro Sekunde sie im Download haben, ist einfach von der Geschwindigkeit ihres Internetanschlusses die Rede.

Für Download gibt es unzählige Synonyme: Die Datenrate, die Datendurchsatzrate oder einfach Datendurchsatz. Alternativ kann aber auch von Bandbreite oder Geschwindigkeit die Rede sein, wenn über den Download gesprochen wird.

Bei jedem Internetanschluss wird eine Downloadgeschwindigkeit angegeben. Zu  Beginn des Internetzeitalters Ende der 90er Jahre war sie noch unwichtig, da mit einem Modem oder per ISDN kaum mehr als 56 beziehungsweise 128 Kilobit pro Sekunde möglich waren. Heutzutage ist sie aber eines der wichtigsten K.O.-Kriterien für oder gegen einen Tarif und sogar ein Politikum beziehungsweise Wahlkampfthema.

Dank moderner Technologien wie Glasfaser oder Vectoring und immer neuer Innovationen sind Bandbreiten von bis zu 400 Megabit pro Sekunde ein Kinderspiel. Allerdings verlangt unser Lebensstil  auch nach diesen Downloadraten – Fernsehen heißt heute Netflix, Amazon Prime oder Mediathek, wir kaufen online ein, versenden Bilder und Filme oder telefonieren mit Videoübertragung ans andere Ende der Welt. Ganz zu schweigen von den Anforderungen von Unternehmen und Konzernen an schnelle und hochleistungsfähige digitale Infrastrukturen.

Doch zurück zum Download: Die Maßeinheit der Bandbreite oder Geschwindigkeit ist – wie bereits erwähnt – Kilo- oder Megabit pro Sekunde. Inzwischen hat sich Megabit pro Sekunde beziehungsweise die Abkürzung MBit/s durchgesetzt. Das liegt einfach daran, dass die üblichen Geschwindigkeiten inzwischen so hoch sind, dass 400 MBit/s einfacher darzustellen ist als 400.000 Kilobit pro Sekunde (kBit/s).

Was heißt das eigentlich: 400 MBit/s schnell?

Die Geschwindigkeitsangabe bei einem Internetanschluss kann am einfachsten mit der Geschwindigkeit eines Autos verglichen werden: Die MBit/s-Angabe sagt aus, wie viele Daten in Form eines Megabits in einer Sekunde über die Leitung transportiert werden können – ähnlich wie die Angabe Kilometer pro Stunde bzw. Km/h uns sagt, wie viele Kilometer ein Auto in einer Stunde zurücklegen kann.

Wer also einen DSL Anschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150 MBit/s hat, surft deutlich schneller im Internet als jemand, der einen Anschluss mit nur 16 MBit/s hat. Gewiss – wie schnell ein Anschluss tatsächlich ist, hängt nach wie vor von vielen Faktoren ab und vor allem darf die kleine Angabe „bis zu“ bei einem DSL Tarif nicht unter den Tisch gekehrt werden.

Wer aktuell eher noch mit digitaler Schrittgeschwindigkeit, also 16 MBit/s oder weniger, im Internet surft, dem bieten sich online zahlreiche Möglichkeiten, herauszufinden, wie sie auf die digitale Überholspur wechseln können. Eine vorwahlbasierter DSL Tarifvergleich ist der Anfang und die Ergebnisse an DSL Tarifen, die er liefert, können durch eine DSL Verfügbarkeitsprüfung noch verfeinert werden. Eine solche Verfügbarkeitsprüfung zeigt nämlich adressgenau und anbieterübergreifend, welche DSL Tarife mit welchen Downloadgeschwindigkeiten angeboten werden.

 

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