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Mister First Place

04.08.2015 - 10:00

Router stellen nicht nur die Verbindung zum Internet her und regeln den Datenverkehr aller Geräte im Haushalt, sie halten auch ungebetene Gäste aus dem Heimnetzwerk fern. Mit Smart-Home-Funktionen sorgen sie zudem dafür, dass die Wohnung wohl temperiert und beleuchtet ist, wenn wir das wollen – ohne dass wir auch nur einmal die Couch verlassen müssen. Schöne neue Welt.
 

Manche Router sind echte Alleskönner.
Sie hängen in den meisten Haushalten in unmittelbarer Nähe der Telefon- oder Kabeldose, eher unauffällig blinken sie vor sich hin. Auf den meisten dürfte sich eine mehr oder minder dicke Staubschicht angesammelt haben, schließlich kommt der Kontakt mit dem Menschen meist nur dann zustande, wenn das Internet mal nicht funktioniert.

Häufig kommt das nicht vor. Denn Router machen einen guten Job: Verbindung zum Internet herstellen, seine Besitzer per Kabel und Funk mit Zugängen versorgen, das Heimnetzwerk bereitstellen und wie ein aufgezogener Grenzpolizist darauf achten, dass keiner ohne Erlaubnis dort hinein gelangt.

Wolkenspeicher

Als Teil des Heimnetzwerks können viele Router auch als Netzwerklaufwerk genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Gerät mit einem USB-Port ausgestattet ist – am besten mit einem USB-3.0-Anschluss, dann gibt es selbst dann keinen Datenstau, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig Daten abrufen oder auf die Platte verschieben. Entsprechend muss dafür natürlich auch eine mit dem USB-3-Standard kompatible Festplatte hängen. Empfehlenswert sind da beispielsweise externe HDDs ohne separaten Stromanschluss oder schnelle SSD-Platten, letztere sind allerdings noch etwas teuer. Wenn Ihnen ein vergleichsweise geringer Speicherplatz für ein Netzwerklaufwerk ausreicht, können Sie dafür auch einen USB-Stick nutzen.

Geeignet ist so ein Netzwerkspeicher vor allem für Dateien, die allen Nutzern im Netzwerk zur Verfügung stehen sollen, etwa Fotos, Musik oder Videos – als Medienserver eignet sich so ein Router also auch.

Je nach Router können Sie dann auch von extern auf Ihr Netzwerklaufwerk zugreifen – natürlich nur mit den passenden Zugangsdaten und auch nur, wenn Sie diese Funktion im Menü des Routers aktiviert haben. Praktisch ist das vor allem dann, wenn Sie häufig unterwegs sind, ihre Daten aber nicht in sogenannten Cloud-Speichern, also auf Servern von entsprechenden Anbietern, ablegen wollen. Der Schwiegermama die Fotos von der letzten Familienfeier zeigen? Kein Problem.

Drucken für alle

Nur ein Drucker im Haushalt? Statt jedes Mal aufs Neue Dokumente auf einem USB-Stick zum PC mit Drucker zu tragen, können Sie Ihren Drucker auch ganz einfach am Router anschließen und ihn damit allen Geräten im Netzwerk zur Verfügung stellen. Über den Netzwerkordner können Sie den Drucker daraufhin auf dem Computer oder anderen Geräten einrichten und von überall aus im Heimnetz Druckaufträge verschicken.

Licht, Rollo, Heizung

Ein paar neuere Router beherrschen bereits einige Smart-Home-Anwendungen. Damit lassen sich dann beispielsweise Steckdosen an- und abschalten und damit alle an dieser angeschlossenen Geräte steuern. Auch die Heizung, Lampen und der Fernseher lassen sich smart steuern.

Kurz gesagt sorgt Smart Home dafür, dass es wohlig warm ist, das Licht ausgeht oder die Rollläden sich schließen, ohne dass man auch nur einmal von der Couch aufstehen muss. Fehlt eigentlich nur noch, dass der Staubsaugerroboter ein neues Bier  aus dem Kühlschrank holt, sobald das alte leer ist.

Achten Sie beim Thema Smart Home aber darauf, dass Sie nicht nur einen kompatiblen Router, sondern ebenfalls kompatible Endgeräte benötigen. Je nach Bedürfnis sollten Sie vor dem Kauf darauf achten, welche Anforderungen Sie an Ihren Router stellen.

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