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Der perfekte Internetanschluss für WGs

20.07.2015 - 11:46

Schnell und günstig – die Anforderungen an den Internetanschluss in Wohngemeinschaften sind anspruchsvoll. Doch mit Hilfe eines Tarifvergleichs finden WG-Bewohner schnell den richtigen Anbieter – und CHECK24 erklärt, welche Voraussetzungen ein DSL-Anschluss in einer WG mindestens erfüllen muss.
 

Fernsehen übers Internet: Mehrere parallele HD-Streams können die DSL-Leitung ausreizen.
Die benötigte Bandbreite hängt von mehreren Faktoren ab, etwa von der Anzahl der WG-Bewohner und der geplanten Nutzung. Sollten alle Bewohner den Internetzugang ausschließlich zum Surfen und Abrufen von E-Mails nutzen wollen, reicht eine herkömmliche DSL-Leitung mit einer Download-Geschwindigkeit von 16 Megabit pro Sekunde (MBit/s) locker aus.

Meist bleibt es jedoch nicht dabei: Youtube oder Streaming-Dienste wie Netflix beanspruchen einen großen Teil der Bandbreite und verlangsamen die Surfgeschwindigkeit für die anderen. Nutzen dann noch mehrere Bewohner gleichzeitig bandbreitenhungrige Anwendungen, geraten diese schnell ins stocken.

Bedarf ermitteln

Ein Video bei Netflix oder einem anderen Video-on-Demand-Dienst schluckt in HD-Auflösung gut 6 MBit/s. Damit parallel auch noch gesurft werden kann, sollte die Download-Rate pro Bewohner etwas höher liegen – zum Beispiel bei 10 MBit/s. Bei einem Drei-Personen-Haushalt ergibt unsere Berechnung also eine benötigte Download-Geschwindigkeit von mindestens 30 MBbit/s.

Bloß kein Volumentarif

Wer viele Daten herunterlädt oder Videos schaut, sollte sich auf jeden Fall für eine echte Surf-Flatrate entscheiden. Tarife, die nach dem Verbrauch eines gewissen Highspeed-Volumens gedrosselt werden, taugen in der Regel nicht für WGs. Aus der Ergebnisliste des DSL-Vergleichs auf CHECK24 geht hervor, ob ein Angebot an ein begrenztes Volumen gebunden ist.

Kabel oder DSL?

Oft ist über den Kabelanschluss eine höhere Download-Rate verfügbar (bis 200 MBit/s, teilweise auch schneller), als über DSL (bis 100 MBit/s). Quasi im Gegenzug ist dafür die Upload-Rate über DSL in ausgebauten Gebieten, der des Kabelanschlusses überlegen. Sollten Sie jedoch ein gleichwertiges Angebot für beide Zugangsarten vorliegen haben, entscheiden Sie sich einfach für das finanziell bessere – in Sachen Stabilität ähneln sich DSL und Kabel nämlich in den meisten Fällen.

Letzlich ist nach der Bedarfsrechnung die Verfügbarkeit eines schnellen Internetanschlusses ausschlaggebend dafür, welchen passenden Tarif Sie für Ihre Wohngemeinschaft buchen können. Die Verfügbarkeitsprüfung von CHECK24 zeigt Ihnen dabei adressgenau an, welche Anbieter und welche Tarife bei Ihnen zu Hause verfügbar sind.

(twi)

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