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Daten schützen unter Windows 10

05.08.2015 - 16:03

Das neue Betriebssystem Windows 10 sammelt viele Daten über seine Nutzer und schickt sie an die Microsoft-Server. Einige davon sind notwendig, damit etwa die neue Sprachassistentin Cortana funktioniert, andere werden nur zur Profilschärfung für Werbetreibende gehortet. Wir empfehlen daher: Datenschutzeinstellungen anpassen. So geht’s!
 

Nach der Installation von Windows 10 sollten Sie die Datenschutzeinstellungen überprüfen.
Microsoft rollt derzeit sein neues Betriebssystem Windows 10 an alle kompatiblen Geräte aus – dabei sollten Verbraucher bereits während der Installation auf Datenschutzeinstellungen achten. Denn während manche Daten für die Funktion einiger neuer Microsoft-Dienste notwendig sind, werden andere hauptsächlich für zielgerichtete Werbung gesammelt.

Einstellungen nach der Installation prüfen!

Schon während der Installation können Nutzer einige relevante Funktionen deaktivieren: Nutzen Sie nicht die Expresseinstellungen, sondern wählen Sie stattdessen „Einstellungen anpassen“ und schalten sogleich alle Funktionen ab, die Sie nicht benötigen.

Trotz dieser Möglichkeit sollten Sie aber nach der Installation die Datenschutzoptionen überprüfen. Über das Einstellungs-Menü gelangen Sie in den Datenschutz-Bereich. Dort können Sie unter dem Punkt „Allgemein“ die Verwendung der Werbungs-ID untersagen und das Senden der „Informationen zum Schreibverhalten“ an Microsoft deaktivieren.

Sollten Sie kein mobiles Endgerät verwenden, empfiehlt sich auch das Ausschalten der Ortungsfunktion – dies können Sie im Reiter „Position“ erledigen. In den Menüpunkten „Kamera“ und „Mikrofon“ können Sie einzelnen Programmen und Apps die Nutzung der Kamera bzw. des Mikrofons erlauben oder untersagen.

Der Punkt „Feedback und Diagnose“ legt fest, welche Diagnose- und Nutzerdaten Microsoft erhält. Ganz ausschalten lässt sich dieser Punkt nicht, mit der Einstellung „einfach“ aber immerhin einschränken.

Datenschutz beim Surfen

Nutzen Sie ein Microsoft-Konto, können Sie unter „Konten“ einstellen, ob das System automatisch den Browserverlauf, gespeicherte Passwörter für Webseiten und WLAN-Hotspots synchronisieren soll. Wer nicht will, dass Microsoft den Browserverlauf zur Analyse und Vorhersage des Surfverhaltens erhält, sollte im Internetbrowser Edge in den „Erweiterten Einstellungen“ noch die Seitenvorhersage deaktivieren.

Den optimalen Internet-Anschluss finden Sie über den kostenlosen DSL-Vergleich von CHECK24. Vergleichen Sie hier alle Anbieter und finden Sie heraus, welche Tarife an Ihrer Adresse verfügbar sind.
 

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