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DSL: Mehr Bits für die Bundesrepublik

20.07.2011 - 10:37

Mit dem hinteren Mittelfeld gibt man sich hierzulande nur ungern ab. Auch wenn es uns Deutsche in letzter Zeit öfters dorthin verschlägt. Zuletzt bei der Frauenfußballweltmeisterschaft und jetzt auch noch bei der durchschnittlichen maximalen Bandbreite von Internetanschlüssen. In einer OECD-Studie schafft es Deutschland mit durchschnittlich 17 Mbit/s nämlich nur auf einen schlappen 25. Platz von 34.

Zwar in diesem Bereich nicht Welt-, aber immerhin OECD-Spitze sind Schweden, Portugal und Japan. Mit durchschnittlichen Maximalbandbreiten zwischen 81 und 86 MBit/s sind diese drei quasi uneinholbar. Da in Deutschland aber konsequent und hartnäckig gegen das hintere Mittelfeld angekämpft wird, hat die Bundesregierung längst den Startschuss für mehr Bits auf bundesdeutschen Datenautobahnen gegeben. Die Breitbandstrategie soll Abhilfe schaffen.

Mindestens 50 Mbit/s für 75 Prozent aller Haushalte in 2014

Das Ziel der Bundesregierung lautet: Im Jahr 2014 sollen 75 Prozent aller deutschen Haushalte mit Geschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s versorgt sein. Bisher stehen Datenraten in dieser Größenordnung immerhin schon 40 Prozent der Haushalte zur Verfügung. Aber: Genutzt werden diese Bandbreiten von weniger als einem Prozent der Haushalte. Der Großteil der Deutschen, nämlich 45 Prozent, surft mit Geschwindigkeiten zwischen zwei und zehn Mbit/s. Immerhin ein Viertel surft mit Downloadraten zwischen zehn und 30 Mbit/s. Acht Prozent kommen mit 144 Kbit/s bis zwei Mbit/s und mit genau zwei Mbit/s aus. Nur magere fünf Prozent haben sich bereits für einen schnellen Anschluss mit 30 bis 100 Mbit/s entschieden. Verschwindend geringe 0,2 Prozent haben eine Bandbreite von 100 Mbit/s und mehr. Aber woran hängt‘s? 40 Prozent könnten doch bereits mit Highspeed über die Datenautobahnen jagen.

Der Preis ist heiß – jetzt zuschlagen lohnt sich

Bei einem Preisvergleich der vier größten Anbieter in Deutschland zeigt sich: Am Preis kann es nicht liegen. Kunden von Alice bekommen zum Beispiel einen Alice Light 16.000-Anschluss ab dem siebten Monat der Vertragslaufzeit für 24,90 Euro im Monat. Und einen Alice Light Speed 50.000-Anschluss für genau so viel. Besonders günstig gibt’s Highspeed Internet bei der Telekom: Wer lieber mit der Telekom im Netz unterwegs ist und sich für einen Tarif mit 50 Mbit/s anstatt mit 16 Mbit/s entscheidet, muss dafür nur fünf Euro mehr im Monat zahlen und spart im Vergleich zum Normalpreis ganze 15 Euro pro Monat. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen aktuell noch Vodafone-Kunden. Hier kostet der schnellere Tarif noch zehn Euro mehr im Monat als der langsamere. Wer lieber per Kabel als per klassischem DSL surft, hat auch bei den Kabelanbietern die freie Wahl. Günstige und noch schnellere Anschlüsse mit mehr als 50 Mbit/s, nämlich ganzen 100 Mbit/s, gibt es zum Beispiel von Kabel Deutschland ab durchschnittlich 29,90 Euro im Monat.

Jetzt also bei CHECK24 online schnelle DSL Tarife vergleichen, bestellen und schon bald heißt es dann: Tschüss hinteres Mittelfeld, Hallo Spitzenplatz!

(aw)

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