0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

AVM: Neue Fritzbox-Modelle, schnelleres WLAN, vernetztes Zuhause

16.03.2015 - 14:00

Beim Router-Hersteller AVM dreht sich auf der Cebit 2015 alles um das Thema Smart Home - und um die passende Hardware: Mit gleich vier neuen Fritzbox-Modellen  hat das Unternehmen jedenfalls genug davon in petto. Mit dem neuen WLAN-Standard AC Wave 2 erreicht der Hersteller außerdem erstmals Datenraten von bis zu 2,5 Gigabit pro Sekunde über Funk.

Dass ein Router längst nicht mehr nur den Zugang zum Internet herstellt und verwaltet, das beweist AVM einmal mehr auf der diesjährigen Cebit. Der Berliner Router-Hersteller zeigt auf der Computermesse, wie er sich das smarte Zuhause vorstellt – und die passenden Produkte gibt’s gleich dazu. Außerdem stellt das Unternehmen vier neue Modelle seiner Fritzbox vor – eines davon mit dem superschnellen WLAN-Standard AC Wave 2.

Vier Modelle für ein Halleluja

ffffffff
Besonders schnelles WLAN-Netz: Die Fritzbox 4080. (Bild: AVM)
Mit der Fritzbox 4080 hat AVM einen echten Premium-Router in der Pipeline – Augenmerk legt der Hersteller dabei auf den Funk-Standard WLAN AC Wave 2. Der katapultiert den Datendurchsatz über WLAN auf bis zu 2,5 Gigabit pro Sekunde. Darüber hinaus verbaut AVM am Cebit-Flaggschiff einen Gigabit-WAN-Port, vier Gigabit-LAN-Ports sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse. Mit dem im März 2014 vorgestellten (und dann wieder eingestellten) Glasfaser-Router mit demselben Namen hat die neue Fritzbox 4080 nicht mehr viel zu tun – an einen Glasfaseranschluss lässt sich das Gerät ob der verbauten Technik aber dennoch betreiben – genauso wie hinter Kabel- und DSL-Modems. Die Veröffentlichung der Fritzbox 4080 plant AVM für die zweite Jahreshälfte 2015, die Preisempfehlung liegt bei 249 Euro.

Bereits im zweiten Quartal 2015 will AVM die neue Fritzbox 4020 veröffentlichen – dabei handelt es sich dem Unternehmen nach um den bislang kleinsten Router von AVM. Auch dieser Router soll sich problemlos an alle Glasfaser-, Kabel- und DSL-Modems anschließen lassen, anders als das Modell 4080 aber „nur“ WLAN N unterstützen, also bis zu 450 Megabit pro Sekunde über Funk liefern. Dafür kostet die 4020 auch nur 59 Euro.

Die Fritzbox 7430 ist die Antwort von AVM auf IP-basierte Anschlüsse und den Vectoring-Ausbau der DSL-Anbieter – mit einem VDSL-Modem ist der Router für die neuen Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download gewappnet. Auch IPTV soll der Router unterstützen. AVM plant den Launch der Fritzbox 7430 für einen Preis von 129 Euro im zweiten Quartal 2015.

Die Fritzbox 6820 LTE komplettiert die Riege der neuen AVM-Router. Der Hersteller positioniert den LTE-Router als Reiserouter, was angesichts der vier unterstützten LTE- und der drei UMTS-Frequenzen sowie der Roaming-Funktion durchaus berechtigt erscheint. Allerdings benötigen Verbraucher für diesen Router auch den passenden LTE-Datentarif. Die LTE-Fritzbox kommt im dritten Quartal, einen Preis nannte AVM bislang nicht.

Fritzbox-Prototyp für kommenden Kabel-Boost

Dass die Internet-Bandbreiten in Zukunft weiter steigen werden, ist kein Geheimnis. Für den kommenden Geschwindigkeits-Boost im Kabelnetz zeigt AVM auf der Cebit bereits einen Prototypen: Dieser unterstützt Internet-Datenraten von bis zu 1,7 Gigabit pro Sekunde im Downstream und bis zu 240 Megabit pro Sekunde im Upstream – dass die Hardware-Studie auch den neuen WLAN-Standard AC Wave 2 beherrscht, ist beinahe selbstverständlich.

Neuerungen mit dem neuen FritzOS

Bei der Weiterentwicklung des Router-Betriebssystems FritzOS konzentriert sich AVM auf einige Komfort-Funktionen. So zeigt die Vorschau-Version des neuen FritzOS beispielsweise eine Heimnetzübersicht, mit der sich alle mit dem Heimnetz verbundenen Geräte zentral verwalten lassen, einen überarbeiteten WLAN-Monitor und eine erweiterte Kindersicherung. Außerdem will AVM die hauseigenen FritzFons mit neuen, individuell auswählbaren Startbildschirmen ausstatten.

Hausautomation à la AVM

Für fast alle seiner Smart-Home-Lösungen setzt AVM auf die beiden smarten Steckdosen Fritz DECT 200 und Fritz Powerline 546E. Diese messen den aktuellen Stromverbrauch und können so etwa feststellen, ob ein Gerät an- oder ausgeschaltet ist. Auf diese Weise prüft die Fritzbox dann etwa, ob der Waschvorgang der angeschlossenen Waschmaschine beendet ist und schickt eine entsprechende Push-Benachrichtigung auf das Handy. Über die Fritzbox, die Fritz Apps sowie die DECT-Telefone des Herstellers lassen sich die einzelnen Steckdosen nicht nur fernsteuern (ein und ausschalten), Verbraucher können auch Programme festlegen, nach denen sich die Steckdosen richten sollen. Auf diese Weise schaltet sich dann zum Beispiel eine Viertelstunde vorm Aufstehen die Espressomaschine ein. Auch die Steuerung von Lampen und sogar eines Aquariums nennt AVM als Einsatzbeispiel.

Haben Sie bereits den passenden Internet-Anschluss für Ihr Heimnetzwerk? Mit dem kostenlosen Speedtest von CHECK24 prüfen Sie, wie schnell Sie im Internet unterwegs sind. Und im adressgenauen Anbieter-Vergleich finden Sie alle Anbieter und Tarife, die an Ihrem Ort verfügbar sind. So können Sie die verfügbare Bandbreite Ihres Anschlusses ausnutzen und dabei mit dem günstigsten Tarif auch noch Geld sparen.

Weitere Artikel: