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Was bedeutet eigentlich…DSL Verfügbarkeit?

23.11.2016 - 09:04

Preis und Bandbreite sind bei Internetanschlüssen das wichtigste – keine Frage. Doch bevor sich Kunden darüber Gedanken machen können, muss geklärt sein, ob der gewünschte Anbieter und Tarif überhaupt verfügbar sind.

Verfügbar heißt bei oberflächlicher Betrachtung zunächst nur, dass ein Anbieter und der gewünschte Tarif so, wie der Kunde ihn sich ausgesucht hat, auch in dessen Vorwahlgebiet angeboten werden. Viel wichtiger ist aber die eigentliche Bedeutung: Der gewünschte Tarif muss an der Adresse des Kunden realisiert werden können. Sprich: Erst wenn mit der kompletten Anschrift und der Vorwahl die Verfügbarkeit geprüft wurde, steht fest, ob ein DSL Tarif realisiert werden kann oder nicht.

Obwohl Deutschland nahezu flächendeckend mit schnellem Internet versorgt ist, sind lange nicht alle Anbieter und Tarife überall verfügbar. Einige Anbieter agieren etwa nur regional, andere sind zwar flächendeckend verfügbar, können abhängig vom Ausbaustatus der DSL-Leitung aber nur eine bestimmte Surfgeschwindigkeit anbieten.

Hier stellt sich Kunden also gleich die erste Frage: Wie finde ich heraus, welche Anbieter und Tarife bei mir verfügbar sind? Am schnellsten und einfachsten mit einer DSL Verfügbarkeitsprüfung, die online vielfach angeboten wird.
Für ein einwandfreies Ergebnis müssen Kunden für eine Verfügbarkeitsprüfung ihre genaue Adresse mit Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Vorwahl eingeben. Das Resultat steht nach wenigen Augenblicken fest und ist eindeutig. Nur in Ausnahmefällen müssen Anbieter eine genauere Abfrage starten, um eine durchgeführte Verfügbarkeitsprüfung zu kontrollieren.

Deutschland, deine Bandbreiten – wie sieht’s aus mit der Verfügbarkeit von schnellem Internet?

In 87,2 Prozent der deutschen Haushalte stehen schnelle Internetanschlüsse mit mindestens 16 MBit/s über „leitungsgebundene Technologien“ zur Verfügung – so sagt es der Breitbandatlas. Mit leitungsgebunden sind hier DSL-, Glasfaser- und Anschlüsse über TV-Kabel gemeint. Für 80,2 Prozent beziehungsweise 70,9 Prozent der Haushalte sind sogar schon Bandbreiten von bis zu 30 MBit/s oder bis zu 50 MBit/s verfügbar.

Doch diese Werte stellen das Gegenteil zur Realität vieler Nutzer dar. So kann es auch in einer Großstadt wie München oder Hamburg passieren, dass in einer Straße das Netz eines Kabel- oder DSL-Anbieters bereits auf Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s aufgerüstet ist und zwei Straßen weiter nicht.

Daher ist es so wichtig, dass Kunden eine DSL Verfügbarkeitsprüfung durchführen, bevor sie einen neuen DSL Tarif bestellen. Im Zweifelsfall gehen sie zwar keinen Vertrag über eine Leistung ein, die ihnen nicht geboten werden kann, da Anbieter bei Nichtverfügbarkeit den Auftrag stornieren. Aber ärgerlich ist es dennoch. Denn die Suche nach einem passenden Tarif beginnt von vorne.

 

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