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Flash Over: Naht das Ende des Adobe-Players?

15.07.2015 - 12:27

Einst Innovationstreiber im Internet, heute Ressourcenfresser und Unsicherheitsfaktor: Der Flash Player von Adobe machte in den vergangenen Monaten gleich mehrmals wegen großer Sicherheitslücken von sich Reden. Nun scheint sich die Internetwelt von Flash verabschieden zu wollen. Ein Nachfolger ist schon gefunden.
 

Einige Videoportale und viele Werbetreibende setzen nach wie vor auf das Flash-Format.
„Big News“ verkündete Mark Schmidt am Dienstag: Via Twitter teilte der Firefox-Chef mit, dass sein Browser ab sofort Flash-Anwendungen blockiere. „Occupy Flash“ steht auf dem Bild über dem Tweet, eine geballte Faust erstreckt sich über das durchgestrichene Flash-Logo.

Schon am Sonntag twitterte Alex Stamos, der Sicherheitschef von Facebook, dass es an der Zeit für Adobe sei, den Flash Player aus dem Verkehr zu ziehen. Und auch Microsoft will Flash nicht mehr. Doch von heute auf morgen ließe sich der Flash Player gar nicht adäquat ersetzen. Ein Großteil der Werbetreibenden und viele Videoportale setzen nämlich noch immer auf die Experten zufolge veraltete Technik.

Auch Silverlight vor dem Aus

Das Video-Plugin Silverlight von Microsoft hat ähnliche Probleme wie Adobes Flash: Die Software ist in die Jahre gekommen und anfällig für Sicherheitslücken. Im Gegensatz zu Adobe haben die Verantwortlichen bei Microsoft allerdings bereits das Ende des eigenen Players angekündigt: Der neue Edge-Browser soll weder Silverlight noch Flash künftig unterstützen.

Firmenkunden, die bislang auf das Microsoft-Plugin setzten, darunter Sky Go sowie  einige weitere Video-on-Demand-Anbieter und Mediatheken, sollen auf die Internetsprache HTML5 umsatteln – damit lassen sich Videos deutlich ressourcenschonender abspielen. Spätestens zum Release von Windows 10 ab Ende Juli läutet also auch Microsoft das Ende von Flash (und Silverlight) ein.

Internet der Zukunft spricht HTML 5

Die Umstellung auf HTML5 hat etwa das Videonetzwerk Youtube bereits hinter sich: Als Alternative zu Flash sind alle Videos auch mit der neuesten Version der Internetsprache abspielbar. Auch Netflix und Maxdome setzen bereits darauf.

Einzige Voraussetzung ist, dass der verwendete Browser HTML5 unterstützt. Das Veto einiger der größten Player im IT-Bereich gegen Flash sollten Werbetreibende und Video-on-Demand-Anbieter, die noch auf das Adobe-Plugin setzen, als Vorzeichen für das baldige Ende sehen und rechtzeitig umsatteln.

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