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TK-Report: Fast jeder Zehnte „hat Rücken“

28.10.2014 - 14:00

Viele Deutsche haben Rückenprobleme: Fast jede zehnte Krankschreibung geht darauf zurück. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK).

Im Jahr 2013 war jeder Versicherte der TK im Schnitt 1,4 Tage wegen Rückenbeschwerden arbeitsunfähig. Rechnet man dies auf die Gesamtbevölkerung hoch, würden sich rund 40 Millionen Fehltage ergeben. Wer Rückenbeschwerden hat, fällt dabei zumeist länger aus. Eine Krankschreibung dauert nach Angaben der TK 17,5 Tage und damit fünf Tage länger als der Durchschnitt aller Arbeitsunfähigkeiten.

Arbeitnehmer, die schwer körperlich arbeiten, sind erwartungsgemäß besonders häufig betroffen. Hierzu gehören Beschäftigte in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Tiefbau sowie Altenpflege. Einseitige und mangelnde Bewegung können allerdings auch zu Rückenproblemen führen. So fallen Berufskraftfahrer mit 4,3 Fehltagen überdurchschnittlich oft wegen Rückenschmerzen aus.

Rückenschmerzen können auch zur Berufsunfähigkeit führen

Viele Deutsche haben Probleme mit dem Rücken.
Da die Rückenprobleme mit dem Alter zunehmen und gleichzeitig das Durchschnittsalter aller Beschäftigten ansteigt, fordert die TK Präventionsmaßnahmen. Arbeitgeber, Krankenkassen und Arbeitnehmer seien gleichermaßen gefordert, Arbeit wie Freizeit gesünder zu gestalten. Als Ursache gilt neben Bewegungsmangel und einseitiger Belastung auch Stress. Vielen Arbeitnehmern sitzt nach Aussage der TK der Stress buchstäblich im Nacken – Verspannungen und Rückenschmerzen sind die Folge.

Lang anhaltende Rückenprobleme können zudem dazu führen, dass ein Arbeitnehmer seinen Beruf überhaupt nicht mehr ausüben kann. Laut aktuellen Zahlen von Morgen & Morgen verursachen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates rund 21 Prozent aller Leistungsfälle. Sie sind damit hinter psychischen Erkrankungen die zweithäufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit – Grund genug, auf seinen Rücken zu achten!

(mst)

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