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Berufsunfähigkeit: Gefahr von den Jüngeren erkannt, aber nicht versichert

10.04.2014 - 17:00

Selbst jüngere Leute beschäftigen sich mit dem Thema Berufsunfähigkeit. Aber: Die meisten 16- bis 29-Jährigen haben das Risiko trotzdem nicht versichert. Das zeigt eine Studie, welche das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Versicherers Swiss Life Deutschland durchgeführt hat.

Laut der Studie hat sich eine knappe Mehrheit von 54 Prozent der 16- bis 29-jährigen Deutschen schon einmal mit dem Risiko der Berufsunfähigkeit auseinandergesetzt. 68 Prozent der Befragten haben aber trotzdem noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.

Warum? Ein Drittel gibt an, dass sie für eine entsprechende Police nicht genug Geld zur Verfügung hätten. 16 Prozent schätzen das Risiko für eine Berufsunfähigkeit nicht so hoch ein, während für 14 Prozent der Befragten das Thema einfach zu kompliziert ist.

Viele halten Unfallversicherung für ausreichend

Junge Erwachsene wissen um das Risiko der Berufsunfähigkeit, sind aber oft nicht versichert.
Viele halten auch eine Unfallversicherung für einen ausreichenden Schutz. Dies sagten 57 Prozent der Befragten in allen Altersgruppen zwischen 16 und 60 Jahren.

Und das, obwohl Unfälle vergleichsweise selten eine Berufsunfähigkeit verursachen.

Nach eigenen Erhebungen des Versicherers Swiss Life sind Unfälle nur in 14 Prozent der Fälle für eine Berufsunfähigkeit verantwortlich.

Deutlich häufiger sind es psychische Belastungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates, die in jeweils einem Drittel aller Fälle dazu führen, dass man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Für die Studie hat Forsa rund 1.500 Deutsche im Alter zwischen 16 und 60 Jahren befragt.

(mst)

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