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Berufsunfähigkeit: Sichern Sie Ihre Arbeitskraft ab!

10.06.2010 - 19:01

Jeder sollte darauf achten sein wichtigstes Kapital abzusichern: Die persönliche Arbeitskraft. Denn im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit kann diese mit einem Schlag verschwinden. Da die gesetzliche Grundversorgung recht große Lücken aufweist, ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung eine notwendige Absicherung für sich und die eigene Familie.

Prinzipiell sollte eine private Berufsunfähigkeitsversicherung von jedem abgeschlossen werden, der auf seine Arbeitskraft angewiesen ist und keinerlei andere Einkünfte bezieht. Denn bevor man Anspruch auf eine Versorgung aus der gesetzlichen Rentenkasse hat, muss man mindestens fünf Jahre in die Versicherung eingezahlt haben. Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ist daher nicht nur für Angestellte sondern auch für besondere Personengruppen wichtig.

Für Selbstständige etwa ist eine private Vorsorge unerlässlich, da sie nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Absicherung stehen. Auch für Beamte ist eine Versicherung ihrer Arbeitskraft von Bedeutung. Mit einer sogenannten „Beamtenklausel“ kann das Risiko einer Dienstunfähigkeit fünf Jahre lang privat abgesichert werden. Danach erst besteht ein Anspruch beim Dienstherrn.

Studenten etwa sind in ihrer Freizeit und beim Besuch von universitär gebundenen Veranstaltungen nicht ausreichend versichert. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch für sie finanziell zu stemmen, da die Beitragssätze umso niedriger sind, je jünger und gesünder der Versicherte ist.

Auch Hausfrauen und Hausmänner sollten sich gegen Berufsunfähigkeit absichern. Denn neben dem Verdienst sind auch Art und Umfang der geleisteten Arbeit von Belang. Das heißt im Klartext: Wenn beispielsweise eine Hausfrau auf unbestimmte Zeit nicht in der Lage sein sollte sich adäquat um Kinder und Haushalt zu kümmern, muss eine Ersatzkraft eingestellt werden. Dies verursacht natürlich zusätzliche Kosten, welche von der Versicherung übernommen werden.

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung legt der Arbeitnehmer die monatlich auszuzahlende Rente fest. Diese sollte bei mindestens 70 Prozent des Nettoeinkommens liegen. Um auch nach dem Ausstieg aus dem alten Beruf den bisherigen Lebensstandard gewährleisten zu können, ist jedoch eine Rente zu empfehlen die dem monatlichen Nettoeinkommen entspricht. Die Versicherung zahlt, wenn der Versicherte für mindestens sechs Monate seinen Beruf zu weniger als 50 Prozent ausüben kann.

Manche Versicherer bieten auch eine Staffelregelung an, welche bereits bei geringer Invalidität zahlt. Die volle Ausgleichszahlung erhält man dafür hingegen erst ab 75-prozentiger Berufsunfähigkeit. Eine solche Regelung in der Berufsunfähigkeitsversicherung empfiehlt sich besonders bei langsam fortschreitenden Krankheiten.

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(tei)

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