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Kredit für Sanierung - diese staatliche Förderung steht Ihnen zu

30.01.2014 - 12:00

Das Energiekonzept der Bundesregierung, das im September 2010 vorgestellt wurde, sieht vor, dass bis zum Jahr 2050 nahezu alle Häuser in Deutschland klimaneutral sind - das bedeutet, dass der eigene Bedarf an Energie, den die Hausbewohner haben, nur aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Um diesem Ziel nahe zu kommen, müssen Eigenheimbesitzer insbesondere bei Altbauten und Häusern entsprechende Baumaßnahmen vornehmen.

Die meist sehr kostspieligen Sanierungsarbeiten bei älteren Gebäuden reißen schnell ein großes Loch in die Haushaltskasse. Es gibt jedoch eine gute Nachricht für Eigenheimbesitzer: Der Staat fördert Umbaumaßnahmen, die zu einer höheren Energieeffizienz von Wohngebäuden führen durch günstige subventionierte Kredite.

KfW-Kredit für Sanierung zu 1,00 Prozent effektiv

Besonders günstig ist die Eigenheimsanierung durch einen subventionierten Förderkredit.
Der wohl bekannteste Geldgeber dieser umweltfreundlichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die KfW-Bankengruppe. Die Förderbank vergibt spezielle Kredite für die Sanierung von Wohneigentum und Gebäuden an Privatpersonen und Unternehmen, wenn durch die Sanierung eine merkliche Verbesserung der Energieeffizienz erzielt werden kann.

Den Förderkredit „Energieeffizientes Sanieren“ für einen Kreditbetrag bis zu 50.000 Euro können Eigenheimbesitzer für Einzelmaßnahmen aufnehmen, die beispielsweise Fenster oder Außentüren erneuern, ihre Heizungsanlage optimieren oder in die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen oder Decken investieren. Für Wohneinheiten beim KfW-Energieeffizienzhaus können Verbraucher sogar bis zu 75.000 Euro subventionierten Kredit für Sanierungsmaßnahmen bei der Förderbank beantragen.

Schon die Effektivzinsen von 1,00 Prozent pro Jahr sind bei den Sanierungskrediten der KfW-Bank enorm gering – über die Beantragung eines Tilgungszuschusses können Eigenheimbesitzer bei der Rückzahlung des Darlehens zusätzlich sogar nochmal über 13.000 Euro sparen! Abhängig von der Energieeffizienz, die das Haus durch die Sanierung erzielt, werden dem Kreditnehmer pro sanierte Wohneinheit zwischen 2,5 und 17,5 Prozent der aufgenommenen Kreditsumme als Tilgungszuschuss erlassen.

Förderkredite für Sanierung von einzelnen Bundesländern

Zusätzlich zur staatlichen KfW-Förderbank greift eine weitere Bundeseinrichtung umweltbewussten Eigenheimbesitzern bei der Sanierung unter die Arme: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Höhe der Fördersätze für bestimmte Sanierungsmaßnahmen erst im August letzten Jahres erhöht: Die staatlichen Zuschüsse für den Einbau von Biomasseanlagen, Wärmepumpen oder Solarkollektoranlagen werden mit Förderbeträgen von bis zu 12.000 Euro vom BAFA unterstützt. Bürger in Nordrhein-Westfalen können beispielsweise bei der NRW.BANK ein zinsgünstiges Darlehen zwischen 2.500 und 75.000 Euro zur Sanierung von selbstgenutztem Wohneigentum beantragen.

Nicht nur der Staat, auch die einzelnen Bundesländer und sogar Kommunen unterstützen Eigenheimbesitzer bei der Sanierung durch günstiges Geld. Deutschlandweit fördern mehr als 750 Gemeinden und Kommunen energieeffiziente Bauvorhaben ihrer Bürger durch besonders günstige Darlehen. Insbesondere energiesparende und umweltschonende Sanierungen werden durch Fördergelder oder günstige Kredite der Gemeinden und Kommunen subventioniert. Informationen zu den einzelnen regionalen Programmen finden Verbraucher auf den individuellen Homepages ihres Wohnsitzes.

(as)

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