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Mit einem günstigen Baukredit in die eigenen vier Wände

23.01.2014 - 12:00

Die Zeiten für Bauherren und künftige Eigenheimbesitzer könnten nicht besser sein - nach wie vor befinden sich die Zinsen für Immobilienfinanzierungen und Baukredite auf einem historischen Tiefstand. Wer mit dem Gedanken spielt, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, kann darum jetzt über den passenden Baukredit so günstig wie nie in die eigenen vier Wände kommen. Doch die niedrigen Zinsen für die Wohndarlehen sind nicht das einzige Entscheidungsmerkmal auf dem Weg zum perfekten Baukredit - wir geben Ihnen Tipps, damit die Finanzierung des Wohntraumes nicht zum Albtraum wird.

Da Baukredite meist über sehr hohe Geldbeträge und eine lange Darlehenslaufzeit abgeschlossen werden, sollten Verbraucher die Vertragsunterzeichnung für die Immobilienfinanzierung keineswegs überstürzen, auch wenn der Makler oder Eigentümer eine schnelle Kaufentscheidung fordert. Trotz des niedrigen Zinsniveau sind die Kosten, die bei einer falschen Finanzierung auf den Verbraucher zukommen können, leider meist sehr weitreichend und teuer.

Richtige Zinsbindung und Tilgungshöhe festlegen

Preisbewusste Häuslebauer sollten jetzt nicht länger zögern.
Bevor die verschiedenen Zinsniveaus der Anbieter miteinander verglichen werden oder ein spezielles Baukredit-Angebot eingeholt wird, sollten künftige Eigenheimbesitzer genau festlegen, welcher Finanzierungsrahmen für den Bau oder Kauf der Immobilie benötigt wird. Ab einer Kreditsumme von 50.000 Euro wird in der Regel von einem Immobilien- oder Baukredit gesprochen, geringere Beträge die beispielsweise für die Modernisierung oder Sanierung von Immobilien verwendet werden, haben im Allgemeinen die Bezeichnung Immobilienkredit.

Zudem sollten interessierte Verbraucher bereits vor der Suche nach dem richtigen Baukredit genau nachrechnen, welcher Betrag monatlich für die Rückzahlung des Darlehens aufgebracht werden kann. Diese Berechnung sollten Verbraucher bestenfalls über eine sogenannte Haushaltsrechnung anstellen. Bei dieser Rechnung werden sämtliche regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben des Verbrauchers gegenübergestellt – daher wird schnell ersichtlich, welchen Betrag der Kreditnehmer jeden Monat für die Tilgung des Baukredites aufbringen kann. Die Höhe der monatlichen Tilgungsrate ist entscheidend, für die Laufzeit des Baukredites und in der Folge für die Höhe der Gesamtkreditkosten, die bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens auf den Darlehensnehmer zukommen.

Bei der Festlegung der monatlichen Tilgungsrate ist es jedoch sehr wichtig, dass der Kunde jederzeit bequem in der Lage ist, den Geldbetrag an die Bank zu überweisen und seine gewohnte Lebensweise hierfür nicht grundlegend umstellen muss. Sollte der Kreditnehmer mehrfach mit der Zahlung der Kreditraten in Verzug geraten, erheben viele Banken Strafgebühren – im schlimmsten Fall drohen sogar Zwangsvollstreckungen. Verändern sich die finanziellen Verhältnisse des Darlehensnehmers nach Abschluss des Baukreditvertrages entscheidend, stimmen die meisten Bank zu, die Höhe der Tilgungsrate im Nachhinein anzupassen, also entweder zu erhöhen oder zu verringern.

Niedrige Baukredit-Zinsen für langen Zeitraum sichern

Um dem Darlehensnehmer trotz der sehr langen Darlehenslaufzeiten bei Baukrediten eine gewisse Kalkulationsmöglichkeit zu liefern, werden die Zinsen, die für den Baukredit fällig sind, meist über einen bestimmten Zeitraum fixiert. Bei dieser sogenannten Zinsfestschreibung oder Zinsbindung kann der Kunde sich denjenigen Zinssatz, der bei Unterzeichnung gültiger Marktzins war, für einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren festschreiben lassen. Insbesondere in der aktuellen Niedrigzinsphase lohnt es sich, mit der Bank eine lange Zinsbindung zu vereinbaren: Sollten die Kreditzinsen während der Sollzinsbindung nämlich steigen, was in Zeiten niedriger Marktzinsen wahrscheinlich ist, zahlt der Kunde dank der Zinsbindung trotzdem weiterhin den niedrigen, vereinbarten Darlehenszins.

Die fälligen Kreditzinsen für Baukredite sind zwar immer von der Kreditwürdigkeit des einzelnen Verbrauchers abhängig, befinden sich jedoch generell auf einem deutlich niedrigeren Niveau, als die Zinsen für normale Ratenkredite. Ursächlich hierfür ist die Art der Sicherheit, die die Bank bei der Ausgabe eines Baukredites erhält: Baukredite und Immobilienfinanzierungen werden, ähnlich wie Autokredite, nicht nur über die Lohnpfändung, sondern zusätzlich über einen Gegenstand abgesichert. Über die Eintragung einer Hypothek oder Grundschuld wird die finanzierte Immobilie nach der Kreditaufnahme mit der aufgenommenen Geldsumme belastet – bis zur vollständigen Rückzahlung des Baukredites geht der Besitz an der Immobilie also auf die Bank über. Wenn der Kreditnehmer die vollständige Darlehenssumme komplett an die Bank zurückgezahlt hat, geht auch der Besitz an den eigenen vier Wänden endlich an den Eigenheimbesitzer über.

(as)

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