0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Eigenheim: Der frühe Planer macht das Finanzierungs-Schnäppchen

21.10.2015 - 09:35


Wenn der Bodenfrost im Frühjahr weicht, stechen vielerorts die Spaten in den Boden – Baubeginn! Im Gegenteil zur „Kältestarre“, die in den kommenden Wochen zunächst für Bauarbeiten am Eigenheim gilt, ist der Herbst für preisbewusste Bauherren die heiße Phase der Planung. 

Doch bei aller Euphorie und Vorfreude – nur ein gründlich geplanter Eigenheimbau kann wirklich günstig werden. Wer daher vorhat, sich im kommenden Frühjahr den Traum von den eigenen vier Wänden nach Maß zu erfüllen, sollte bereits heute Stift und Taschenrechner in die Hand nehmen – oder auf die jahrelange Erfahrung unserer CHECK24-Baufinanzierungsexperten setzen!

Anfallende Baukosten großzügig kalkulieren

Ein wichtiger Faktor bei der wortwörtlichen BAU-Finanzierung: die Vielzahl der anfallenden Beiträge und die Höhe der unterschiedlichen Kostenpunkte so gut und realistisch wie möglich abschätzen. Anders als beim Kauf einer Bestandsimmobilie können sich die Baukosten des Eigenheims durch Kleinigkeiten schnell stark verändern: Schlechtes Wetter, der Materialengpass eines Dienstleisters oder spontane Sonderwünsche der Bauherren sorgen schnell dafür, dass die Gesamtkosten in die Höhe schnellen.

Aus diesem Grund ist es insbesondere bei der Finanzierung eines Bauvorhabens wichtig, einen großzügigen realistischen Puffer einzukalkulieren, um bei anfallenden Zusatzkosten während des Baus nicht auf die überstürzte Aufnahme einer Zusatzfinanzierung angewiesen zu sein. Laut CHECK24-Baufinanzierungsexperten Ingo Foitzik sind Bauherren, die einen Puffer von zehn Prozent der eigentlich kalkulierten Kosten einplanen, auf jeden Fall auf der sicheren Seite. 

Das Unvorhersehbare in die Baufinanzierung einkalkulieren 

Dass beim Hausbau einiges oftmals nicht so verläuft, wie ursprünglich geplant, davon können Eigenheimbesitzer ein Lied singen: Eine aktuelle Befragung unter Bauherren ergab, dass sich knapp die Hälfte der Bauvorhaben merklich verzögert – bei mehr als einem Drittel verschiebt sich die Fertigstellung des Eigenheims um mehr als ein halbes Jahr. Auch dieser Faktor muss in die Planung der Baufinanzierung einbezogen werden. 

Bei der Finanzierung von Bauvorhaben ist es üblich, den benötigten Darlehensbetrag nicht als Gesamtbetrag, sondern je nach Bedarf und Baufortschritt auszuzahlen. Verzögert sich der Baufortschritt, wird die nächste Darlehenstranche auch nicht zum eigentlich geplanten Zeitpunkt benötigt. Wurde mit der Bank hierfür jedoch ein fixer Auszahlungstermin geplant, kann die Verzögerung für den Bauherren mit erheblichen Kosten verbunden sein: Wird ein Teil der Finanzierung nicht wie vereinbart abgerufen, verlangen viele Banken für diese „Termin-Überziehung“ einen sogenannten Bereitstellungszins. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass die Bank das Geld vorrätig haben muss, egal ob der Kunde den Betrag pünktlich abruft oder nicht – die Refinanzierungskosten, die hierfür anfallen, lässt sich das Institut natürlich anteilig von ihrem Kunden erstatten. 

Inzwischen bieten verschiedene Banken Baufinanzierungen mit einer besonders langen bereitstellungszinsfreien Zeit an. Sollte sich die Auszahlung einer Finanzierungstranche demnach verzögern, verlangt die Bank für diesen Aufschub kein Geld. Eine derartige Verlängerung der bereitstellungszinsfreien Zeit ohne Zusatzkosten ist inzwischen bei vielen Banken für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten möglich – einzelne Institute bieten sogar eine zweijährige bereitstellungszinsfreie Zeit an. Derartige Konditionen müssen jedoch rechtzeitig bedacht und bereits bei der Aufnahme der Baufinanzierung vereinbart werden.  

Jetzt schon staatlichen Finanzierungszuschuss beantragen

Wer sich frühzeitig um die Finanzierung seines Bauvorhabens kümmert, stellt schnell fest: Nicht jeder einzelne Posten auf der Ausgabenliste muss zwingend über die eigenen Ersparnisse oder ein normales Bankdarlehen gezahlt werden. Dank verschiedener Förderprogramme der staatlichen KfW-Bankengruppe können Bauherren aktuell bis maximal 50.000 Euro in Form eines zinsgünstigen Darlehens über das Wohneigentumsprogramm beantragen. Zudem bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau umweltbewussten Bauherren zinsgünstige Förderung für spezielle Bauvorhaben, beispielsweise den altersgerechten barrierefreien Umbau, an. Wer durch verschiedene Baumaßnahmen eine hohe Energieeffizienz der gesamten Immobilie erzielt, kommt für zusätzliche Förderdarlehen in Frage. 

Da für die Inanspruchnahme der subventionierten Darlehen der KfW-Bankengruppe bestimmte Auflagen erfüllt werden müssen und der Antrag bei der Förderbank nur über eine der Partnerbanken der KfW stattfinden, empfiehlt sich eine gründliche Planung der Finanzierung bereits jetzt – auch wenn der eigentliche Baubeginn noch einige Monate in der Zukunft liegt. 

Bei allen Finanzierungsaspekten rund um Ihren Traum vom Eigenheim stehen Ihnen unsere CHECK24-Baufinanzierungsexperten kostenfrei zur Verfügung. Nutzen Sie das Expertenwissen unserer Berater und informieren Sie sich unverbindlich – klären Sie offene Fragen und vergleichen Sie die verschiedenen Angebote unserer Partnerbanken in Ruhe. 
(as)

Weitere Artikel: