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Freiheit auf zwei Rädern: Jetzt das eigene Motorrad finanzieren!

11.01.2014 - 12:00

Mit einem Motorrad durch die Landschaft zu brausen und sich den Fahrwind um die Nase wehen lassen, ist für viele Verbraucher der Inbegriff von Freiheit und Unabhängigkeit. Dieses erstrebenswerte Lebensgefühl ist zwar bezahlbar - doch nicht jeder Verbraucher kann sich die gewünschte Maschine aktuell leisten. Laut einer Erhebung der Creditplus Bank können sich daher knapp die Hälfte aller motorradbegeisterten Deutschen aktuell vorstellen, das Zweirad über einen speziellen Motorradkredit zu finanzieren.

Für die Finanzierung des Motorradkaufes würden 93 Prozent der befragten Zweiradfans laut der Studie bis zu 15.000 Euro als Kredit bei einer Bank leihen – die übrigen sieben Prozent der Studienteilnehmer würden sogar bis zu 30.000 Euro für das Fahrzeug bezahlen. Welche Möglichkeiten Händler und spezialisierte Herstellerbanken Motorradfans zur Bezahlung der Zweirad-Anschaffung ermöglichen, haben wir zusammengefasst.

Günstige Finanzierungsmöglichkeit für Motorradfans

Mit der passenden Motorradfinanzierung auf zwei Rädern ins neue Jahr starten.
Neben dem speziellen Motorrad Finanzierungen besteht bei diesen Geldhäusern hier die Möglichkeit, die Anschaffung des Fahrzeuges über die sogenannte Drei-Wege-Finanzierung zu realisieren. Diese Finanzierungsart ist jedoch nur für Verbraucher sinnvoll, die bereits einen bestimmten Betrag des Kaufpreises angespart haben. Zum Zeitpunkt des Motorradkaufes muss der Verbraucher bei dieser Finanzierungsart eine Anzahlung an den Kaufpreis leisten, deren Höhe meist mit dem Händler oder Hersteller verhandelt werden kann.

Im Anschluss wird, wie bei einer normalen Motorradfinanzierung, für eine bestimmte Laufzeit eine monatliche Rate fällig. Die monatlichen Tilgungsraten und die Kreditzinsen sind bei der Drei-Wege-Finanzierung in der Regel niedriger als bei einer klassischen Motorrad-Finanzierung, da während des Finanzierungszeitraumes - im Gegensatz zu einer klassischen Motorradfinanzierung – nicht der gesamte Kaufpreis gezahlt werden muss.

Am Ende dieser Laufzeit hat der Käufer die Wahl, das Motorrad an den Händler zurückzugeben, den Besitz an dem Zweirad durch die Zahlung einer einmaligen Schlussrate zu erlangen oder den noch ausstehenden Betrag über eine weitere Ratenfinanzierung beim Händler abzustottern. Das Geld für die Schlusszahlung, dass nach drei Jahren meist noch die Hälfte des Kaufpreises beträgt, müsste der Käufer im Falle einer Einmalzahlung parallel zur Tilgung ansparen.

In der Regel eignet sich diese Finanzierungsart für Motorradkäufer, die sich trotz des Kaufes noch nicht auf ein spezielles Motorrad festlegen möchten, sondern erst nach Ablauf der Ratenzahlungsphase entscheiden, ob sie das Zweirad behalten oder an den Händler zurückgeben möchten.

Hoher Barzahlerrabatt durch klassische Motorradfinanzierung

Entschlossenere Motorradfans sind mit einer klassischen Motorradfinanzierung definitiv besser beraten, da die Konditionen eines Motorradkredites meist deutlich günstiger sind. Neben den niedrigeren Konditionen eignet sich diese Finanzierung insbesondere für Verbraucher, die zum Zeitpunkt des Kaufes über wenig angespartes Eigenkapital verfügen: Bei der Anschaffung des Zweirades über einen Motorradkredit muss keine Anzahlung geleistet werden.

Diese Art der Finanzierung ist dem Kauf über einen normalen Ratenkredit sehr ähnlich. Über eine Herstellerbank oder ein unabhängiges Geldhaus nimmt der Verbraucher bei dieser Finanzierung ein Darlehen in Höhe des Kaufpreises auf, dass im Anschluss in gleichbleibenden Raten für eine zuvor festgelegte Laufzeit an die Bank zurückgezahlt wird.

Motorradfinanzierungen können Verbraucher entweder über unternehmensinterne Herstellerbanken oder über normale Privatbanken aufnehmen. Die Zinsen der Herstellerbanken sind zwar meist deutlich niedriger sind als bei unabhängigen Filial- oder Direktbanken, sind jedoch mit einem entscheidenden Nachteil verbunden:  Nur beim Kauf der Maschine über eine spezielle Motorradfinanzierung einer unabhängigen Privatbank kann der Kunde dem Händler gegenüber zudem als Barzahler auftreten. In diesem Fall gewähren Motorradhändler meist sehr hohe Preisnachlässe. Laut einer aktuellen Erhebung der Stiftung Warentest können Käufer auf diese Weise bis zu 13 Prozent Nachlass auf den Listenpreis raushandeln. Überschreitet der Preisnachlass durch den Barzahlerrabatt die Höhe der Zinszahlungen, die während der gesamten Kreditlaufzeit anfallen, spart der Motorradkäufer bei dieser Finanzierungsart sogar bares Geld.

Günstigere Konditionen durch Zweckbindung von Motorradfinanzierungen

Abgesehen von dem hohen Barzahlerrabatt profitieren Verbraucher bei der Aufnahme einer Motorradfinanzierung bei Filial- oder Direktbanken zudem durch deutlich niedrigere Konditionen, als beispielsweise für normale Ratenkredite: Fahrzeugfinanzierungen, ob für Boote, Autos oder Motorräder sind in der Regel zweckgebunden. Das bedeutet, dass der Kunde den geliehenen Geldbetrag lediglich für die Anschaffung des Fahrzeuges verwenden kann.

Diese speziellen Darlehen werden bei der Bank zudem besser besichert als normale Ratenkredite: Nach dem Kauf des Motorrades über einen zweckgebundenen Motorradkredit muss der Verbraucher meist innerhalb der nächsten zwei Monate bestimmte Unterlagen bei der Bank einreichen, die bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens in dem Geldhaus verbleiben. In der Regel verlangen die Banken nach dem Kauf die Übergabe einer Kopie des Kaufvertrages und der Zulassungsbescheinigung Teil II, die dann bis zur vollständigen Rückzahlung der Darlehenssumme bei der Bank verbleiben. Damit geht auch der Besitz an dem finanzierten Fahrzeug bis zu diesem Zeitpunkt an die Bank über. Sollte der Kunde während dieses Zeitraumes nicht in der Lage sein, die fälligen Tilgungsraten an den Gläubiger zu überweisen, kann die Bank die offene Geldschuld über den Verkauf des Fahrzeuges tilgen.

Die Konditionen der unterschiedlichen Anbieter von Motorrad Finanzierungen unterscheiden sich sehr stark, daher empfiehlt es sich vor dem Abschluss eines bestimmten Kredites einen gründlichen Vergleich durchzuführen. Neben niedrigen Effektivzinsen sollten interessierte Verbraucher beim Vergleich der verschiedenen Konditionen auf die Möglichkeit zu kostenlosen Sondertilgungen achten, um während der Tilgung der Motorradfinanzierung besonders flexibel zu bleiben.

(as)

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